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Donnerstag, 24. März 2005
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Thuner Zivilschützer zügelten Museumsstücke

Thuner Zivilschützer und Spezialisten des Kulturgüterschutzes haben vergangene Woche der Stiftung Schlossmuseum Thun geholfen, das letzte Aussenlager zu räumen. Bis zu 4000jährige Exponate wurden in ein zentrales Lager verlegt.

Auch dieses Hochrad wurde vom Zivilschutz in ein zentrales Lager gebracht. (Bilder zvg)

sth/bns. Exponate, die zurzeit nicht im Thuner Schlossmuseum ausgestellt werden können, warten in einem Lager auf ihren nächsten Auftritt. Im Schloss selber befinden sich keine geeigneten Räume, die Gegenstände müssen also ausserhalb des Museums untergebracht werden. Bis anhin existierten mehrere Lager, die jetzt zusammengelegt wurden. Vergangene Woche wurde laut einer Medienmitteilung das letzte Aussenlager beim Schulhaus Neufeld geräumt. 14 Angehörige des Kulturgüterschutzes hätten der Museumsleitung bei der Zügelaktion geholfen. Bis zu 4000 Jahre alte Ausstellungsstücke seien in ein zentrales Lager transportiert worden: «Der genaue Ort wird aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben; viele Teile waren sperrig und zerbrechlich und mussten mit grösster Vorsicht behandelt werden.» Für den Kulturgüterschutz habe diese Aktion eine einmalige Gelegenheit geboten haben, eine Evakuation von Kulturgütern zu üben: «Im Massstab 1:1 erfuhren die Zivilschützer, welche Transportmittel und Gebinde nötig sind, um das fragile Gut zu transportieren; auch konnten sie sich ein Bild von der Menge und der Art der Gegenstände machen und erhielten das Gefühl dafür, wie sie angepackt werden dürfen.»

Der Zivilschutz – für einmal schwerbewaffnet ...

Als äusserst positiv bewertete Hans Ulrich Burri, Chef Kulturgüterschutz, die Zusammenarbeit mit Museumsleiter Gerhard Schmid und dem Stiftungspräsidenten Hans Kelterborn. «Für uns ist es wichtig, einen engen Kontakt zur Museumsleitung zu pflegen. Durch sie lernen wir das Schlossmuseum mit seinen Exponaten und die Begebenheiten vor Ort besser kennen. Im Ereignisfall können wir dadurch unsere Aufgabe besser erfüllen.»

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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