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9. bis 11. Dezember 2005

Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken

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Dienstag 8. November 2005
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Max und Erika Schneider
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Camping Les Magnanarelles
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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
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Swiss Myco Holidays
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!

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Thuner Schadausaal: Projektwettbewerb von Zürcher Architekten gewonnen

Das Projekt «Espace» der EM2N Architekten aus Zürich hat den Architekturwettbewerb für den Ausbau des Thuner Schadausaals zu einem Kultur- und Kongresszentrum (KKS) gewonnen. Nach dem Urteil der Jury erfüllt «Espace» die Anforderungen für die beiden sehr unterschiedlichen Hauptnutzungen am besten.

sth/bns. Im Frühling 2006 soll der Thuner Stadtrat – das Parlament – über einen Projektierungskredit befinden. Voraussichtlich gegen Ende nächsten Jahres werden laut einem Medienbericht die Thuner über den Baukredit abstimmen. Auf Basis einer Vorstudie werde mit Kosten von etwa 16,5 Millionen Franken gerechnet: «Nach dem Swiss Economic Forum 2007 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden und vor der Künstlerbörse 2009 könnte der neue Saal, wenn alles termingerecht abläuft, eröffnet werden.»

Besonders überzeugt habe die Gestaltung des Innenraums, heisst es in dem Bericht: «Das heutige Foyer bleibt erhalten, wird jedoch um eine grosszügige Fläche im Übergang zu einem zweiten Aufführungssaal erweitert.» 15 Architekturteams hätten eine sehr komplexe Aufgabe für die Stadt Thun zu erfüllen gehabt, verlautet im weiteren: «Sie waren nach einer Vorqualifikation unter 64 interessierten Firmen eingeladen worden, für den mit 780 Plätzen grössten Theater- und Konzertsaal Thuns Erweiterungsvorschläge auszuarbeiten.» Die Herausforderung habe vor allem darin bestanden, einen zweiten unterteilbaren Saal mit 350 bis 500 Plätzen zu realisieren, die Infrastruktur zu verbessern, Räume für Workshops zu schaffen sowie das Foyer zu erweitern und multifunktional zu gestalten. Der Projektwettbewerb für den Ausbau der im Jahr 1983 eröffneten Anlage sei Anfang Juni lanciert worden. Nun habe das Preisgericht die vollständig anonym eingereichten Projekte beurteilt und entschieden: «Den ersten Preis erhält das Projekt ‹Espace› der EM2N Architekten, Zürich.»

Flacher Ergänzungsbau auf dem heutigem Parkplatz
«Espace» belasse den heutigen Saal und das Foyer fast unverändert, heisst es in dem Bericht, «fügt ihm aber auf dem heutigen Parkplatz westseitig einen flachen Gebäudetrakt mit dem zusätzlichen Saal an, dessen Dach von der Seestrasse (der Hauptzufahrt) her leicht ansteigt und dessen grossräumiges Foyer sich zur Seestrasse öffnet». Während zur Strasse hin ein grosses Fenster den Blick in den neuen Vorraum frei gebe, erschliesse der künftige Haupteingang südseitig sowohl das bisherige als auch das neue Foyer: «Unter dem Anbau befindet sich ein zweigeschossiges Parkhaus, wo der grösste Teil der im Wettbewerbsprogramm verlangten 170 Parkplätze untergebracht ist.»

«Erfolgreich verschiedene Welten zusammengefügt»
«Die Massstäblichkeit des Baukörpers und die rationelle Aussenraumgestaltung» haben die Jury unter dem Vorsitz von Rolf Reusser, Leiter des Amtes für Stadtliegenschaften der Stadt Thun, überzeugt, wird im weiteren: ausgeführt. Der Ergänzungsbau füge sich nahtlos an den bestehenden Saal und das Foyer an. Nach wie vor dominiere der Baukörper des bisherigen Saales den Gesamteindruck, schreibe die Jury in ihrem Schlussbericht: «‹Die diagonal vorstossende, zeichenhafte Loggia und der plakative Turm› dienten ‹als horizontale und vertikale, von weitem erkennbare Akzente›.» Die neue Hülle aus dunklem perforiertem Kupferblech mit wenigen grossen Fenstern verbinde alt und neu.

Sieben Oberländer Firmen interessiert
80 interessierte Firmen – davon sieben aus Thun und dem weiteren Oberland – bezogen laut dem Bericht im März Dokumentationen zur geplanten Erweiterung des Thuner Schadausaals. Um eine Teilnahme beworben hätten sich sodann 70 Firmen, darunter noch alle sieben aus Thun und dem Oberland. Unter den 15 zum Projektwettbewerb eingeladenen Firmen hätten schliesslich noch eine aus Thun und eine aus Meiringen – Bysäth + Linke Architekten BSA SIA und Johannes Saurer Architekt HTL BSA Thun – figuriert. Vier weitere hätten ihren Sitz ebenfalls im Kanton Bern.

Ausstellung im Foyer des Schadausaals. Vom 14.. bis 22. November 2005 sind die im Rahmen des Wettbewerbs für den Ausbau des Schadausaals eingereichten Vorschläge ausgestellt. – Die Öffnungszeiten: Montag 14. November 14 bis 17 Uhr, Dienstag, 15. bis Montag 21. November jeweils 9.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr sowie Dienstag 22. November 9.00 bis 11.30 Uhr.

Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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