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| Der Astronaut Ed Mitchell bei seinem «Moonwalk» am 31. Januar 1971 (auf der Leinwand) und – links im Bild – bei seinem Referat am Samstag im Mysterypark. (Bilder Dora Schmid-Zürcher) |
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Ed Mitchell am «World Mystery Forum» in Interlaken: «Roswell ist wahr!»
Unbekanntes über unsere Existenz im Universum hat die Diskussionen am «World Mystery Forum» vom Freitag und Samstag in Interlaken beherrscht, wo sich ein Dutzend Experten zum Gedankenaustausch traf. Und der Raumfahrer Ed Mitchell glaubt nach wie vor: «Roswell ist wahr!»
Der Raumfahrtexperte Bruno Stanek am «World Mystery Forum»: «Reichlich Methanvorkommen auf dem Mars.»
Gut 500 Besucher, mehr als die Hälfte davon aus Deutschland waren dieses Wochenende im Mystery Park zugegen, um den ausführlichen Referaten internationaler Experten zu lauschen. Zu diesen gehörte der italienische Mathematiker Claudio Maccone, dessen Name sogar ein Asteroid trägt. Er erklärte dem Publikum die künftige Kolonisierung unserer Galaxie, wie sie in den nächsten 150 Millionen Jahren vor sich gehen könnte. Der Berner Genetiker Beda Stadler ging dabei näher auf das «Wie» ein: Das Transportieren von Informationen zum Programmieren von Leben über eine grössere Distanz ist nicht mehr so fiktiv.» Er meinte damit die Selbstevolution der Menschheit durch das Transportieren von Genen.
Bruno Petroni / Petroni@gmx.ch
Der Englische Computerwissenschafter und Quantenmechaniker Samuel L. Bernstein wurde noch deutlicher: «Gehen wir von Science Fiction zu Science Facts: Schon bald wird eine Teleportation über grosse Distanzen möglich sein. Dafür benötigen wir nur noch wesentlich leistungsfähigere Computer. Aber Star Trek wird eines Tages kein Märchen mehr sein. Und dieser Tag ist so fern nicht mehr.»
Der Trainer des FC Thun, Urs «Longo» Schönenberger, überreichte Erich von Däniken zum Geburtstag einen Wimpel der erfolgreichen Fussballmannschaft.
Was ist mit den zehn Prozent?
Der britische Bestsellerautor Rupert Sheldrake suchte anhand von zahlreichen erfolgreichen Experimenten die Existenz des siebten Sinnes und der Telepathie zu erklären. Seine langjährigen Versuche habe der Telepathieforscher mit Tieren, aber auch mit stillenden Müttern und Geschwistern durchgeführt: «Unter www.sheldrake.org kann jedermann online ein Telepathieexperiment durchführen. Und ich versichere Ihnen, es wird funktionieren.» Auch mit Kornkreisen kennt sich Sheldrake aus: «Neunzig Prozent der bisher gefundenen Kornkreise sind von Menschenhand gefertigt. Doch was ist mit den übrigen zehn Prozent?» – Der Berner Schriftsteller Sergius Golowin erklärte den Zugang der Urvölker zu einer anderen Realität und deren verborgenes Wissen.
Podiumsdiskussion mit den Referenten zum Thema «‹Alternative-Science› pro und kontra ‹Mainstream-Science›» sowie zur Frage «‹Wie nah sind uns ETI`s?› – Der 5. Juli 1947».
35 Jahre nach seinen Schritten auf dem Mond schilderte der ehemalige US-Astronaut Ed Mitchell die transzentale Erfahrungen während seines Mondfluges: «Grenzerfahrungen führen zu einem veränderten Bewusstseinszustand; der Pfad zur Halluzination wird dann relativ schmal.» Dann liess Mitchell noch eine Katze aus dem Sack: «Was am 5. Juli 1947 in Roswell passiert war, ist die Wahrheit!» Der Raumfahrer, der selber in diesem kleinen Ort in der Prärie von New Mexico aufgewachsen war, bestätigte: «Alte Freunde, die die Geschehnisse damals mit eigenen Augen miterlebten und heute längst tot sind, haben mir die Wahrheit erzählt. Eine staatliche Geheimorganisation zur Geheimhaltung dieser Zwischenfälle arbeitet auch heute noch erfolgreich an der Verschleierung dieses wichtigsten Ereignisses in der Geschichte der Menschheit.» Vor 58 Jahren war Roswell in die Schlagzeilen gekommen, nachdem dort ein ausserirdisches Flugobjekt abgestürzt sein soll.
Neues Raumfahrzeug
Schliesslich orientierte der Raumfahrtexperte Bruno Stanek über neue Erkenntnisse: «Bis 2018 wird der Mensch seinen Fuss wieder auf den Mond setzen. Diesmal wird das im Bereich der Pole sein, damit das Wasservorkommen dort genutzt werden kann.» In den nächsten Jahren soll das in die Jahre gekommene Space Shuttle durch ein neues Raumfahrzeug ersetzt werden, welches mit Methan, Sauerstoff und Wasserstoff betrieben wird. «Mit dem reichlichen Methanvorkommen auf dem Mars haben wir dann dort oben schon mal eine Tankstelle», ergänzte Stanek. Und er ist überzeugt: «Auf dem Mond und Mars wird der Mensch langfristig eine Zivilisation aufbauen.»
Erich von Däniken – in seine neueste himmelblaue Jacke gekleidet – bläst die Kerzen auf seiner Geburtstgagstorte aus.
Eine blaue Jacke
Im Anschluss an das World Mystery Forum wurde gefeiert: Und zwar Erich von Dänikens 70. Geburtstag. Unter den 450 Gästen befanden sich unter anderem Regierungsrat Urs Gasche, Musiker Jacky Schmutz, Walter Roderer und Thun-Coach Urs Schönenberger. Und zum runden Geburtstag gab es auch ein Päckli: Zum Vorschein kam – eine himmelblaue Jacke ...
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