Ringgenberg: Vor einem Neubauprojekt am Chappeli
Die Verwirklichung des seit längerer Zeit angestrebten Projektes eines Neubaus mit Betagtenwohnungen und einer Wohngruppe für Demente auf dem südlich des Altersheimes gelegenen Grundstück mit der nach und nach zerfallenden Chappelischeune in Ringgenberg rückt näher.
Das direkt an der Aare gelegene Wohnhaus der Familie Haug in Goldswil kann bewilligungsfrei um 110 Zentimeter auf die Hochwasserkote vom August 2005 (Bild) angehoben werden. (Archivbild Dora Schmid-Zürcher)
Nachdem der Gemeindeverband Altersheim «Sunnsyta» eine geerbte Liegenschaft verkaufen konnte – und damit der Erlös reinvestiert werden kann – sollten zusammen mit dem noch vorhandenen Stiftungskapital, herrührend aus Sammlungen und Spenden in der Gemeinde Ringgenberg für das damalige Neubauprojekt, genügend Eigenmittel vorhanden sein, um auf dem südlich des Altersheimes gelegenen Grundstück mit der nach und nach zerfallenden Chappelischeune ein seit längerer Zeit ersehntes Projekt zu realisieren: Ein Neubau mit Betagtenwohnungen und einer Wohngruppe für Demente. Die in dieses Vorhaben involvierten Körperschaften, insbesondere der Gemeinderat als Vertreter der Einwohnergemeinde, die übrigen Stifter wie die burgerlichen Körperschaften sowie der Altersheim-Gemeindeverband, sind aufgefordert, sich bis anfangs 2006 konkrete Gedanken zu machen über die künftige Trägerschaft des Vorhabens, die Planung, das Raumprogramm und so weiter.
Nochmals Hochwasser
Das Wohnhaus der Familie Haug kann bewilligungsfrei angehoben werden. Im Zusammenhang mit den Unwetterschäden wurde von den zuständigen Instanzen – Regierungsstatthalter, Amt für Gemeinden und Raumordnung – beschlossen, dass das arg in Mitleidenschaft gezogene Gebäude bewilligungsfrei auf die Hochwasserkote vom August 2005 angehoben werden kann, sofern die Vorschriften nach den Gemeindebaureglementen, insbesondere die maximal zulässige Gebäudehöhe, eingehalten werden. Dies ist beim direkt an der Aare gelegenen Wohnhaus der Familie Haug der Fall. Das bestehende Wohnhaus kann somit bewilligungsfrei um 110 Zentimeter angehoben werden.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg Anders verhält es sich mit neuen Vorhaben und dem gesamten Umland. Eine entsprechende Voranfrage der Familie Haug wurde mit der Stellungnahme der Gemeindebaupolizeibehörde an das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung weitergeleitet.
Arbeitsvergebung
Die Instandstellung der «hochwassergeschädigten» öffentlichen WC-Anlage an Eyen wurde an die Gebr. Wyss AG Ringgenberg vergeben. 4. Kinder-Silvesterparty im Gmeindshus Goldswil
Doris und Hans Imboden organisieren auch dieses Jahr im Gmeindshus Goldswil eine Kinder-Silvesterparty. Wie in den Vorjahren wird das Gmeindshus wiederum unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Friedhofwesen
Ersatzwahl: An Stelle der demissionierenden Liselotte Frutiger-Amacher wurde Barbara Frutiger-Schiess, Ringgenberg, als Mitglied der Friedhofkommission gewählt.
Entlassungsfeier
Von insgesamt rund 30 Eingeladenen haben 8 am von der Gemeinde offerierten Nachtessen teilgenommen. Die verschiedenen Neuerungen – sowohl bei der Armee als auch den übrigen Wehrdiensten – werden dazu führen, dass man sich seitens des Rates Gedanken machen wird, ob auf diesen Anlass künftig nicht doch verzichtet werden kann. Schulzahnpflege
Kein neues Schulzahnpflegereglement: In Übereinstimmung mit der Auffassung der Finanzkommission wurde beschlossen, Beitragsgesuche an Zahnbehandlungskosten von Schülern auch inskünftig individuell zu prüfen. – Neuregelung Schulzahnpflegeunterricht: Das Erteilen von Zahnpflegeunterricht und die Kontrolle der Zahnpflege wurde neu Dr. med. dent. Guido Willa übertragen. Er ist berechtigt, hiefür aus seiner Praxis eine ausgebildete Fachperson einzusetzen.
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