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Regierungsratswahlen 2006: SP Meiringen-Oberhasli nominiert Christoph Ammann
Die SP Meiringen-Oberhasli hat an ihrer Sektionsversammlung den 36jährigen Meiringer Gemeinderatspräsidenten Christoph Ammann offiziell als Regierungsratskandidaten zuhanden der SP Kanton Bern nominiert.
Christoph Ammann. (Bild zvg)
«Die SP Meiringen-Oberhasli und viele Persönlichkeiten innerhalb und ausserhalb des Berner Oberlands sind überzeugt, der Kantonalpartei in der Person von Christoph Ammann einen überaus valablen Regierungsratskandidaten vorzuschlagen», heisst es in einer Medienmitteilung. Die SP Meiringen-Oberhasli hoffe, dass Ammann am 12. Dezember 2005 vom Parteitag als offizieller SP-Regierungsratskandidat nominiert werde.
Die Sektion Meiringen-Oberhasli der Sozialdemokratischen Partei (SP) führt dazu in ihrer Medienmitteilung aus (Wortlaut): Aus der Sicht der SP Meiringen-Oberhasli erfüllt Ammann die Voraussetzungen als Regierungsrat in hervorragender Weise: Als Gemeinderatspräsident einer Zentrumsgemeinde und Präsident der Regionalplanung Oberland Ost verfügt er über Exekutiverfahrung. Ammann hat zudem genaue Kenntnisse der Kantonalpolitik. Er ist führungsstark, ein gewiefter Taktiker und konsensfähig. Die Nomination zuhanden der SP Kanton Bern fiel an der Sektionsversammlung einstimmig aus. Die SP Meiringen-Oberhasli ist stolz darauf, der Kantonalpartei einen Kandidaten zu melden, dessen Werdegang und Leistungsausweis beachtlich sind: Als Gemeinderatspräsident von Meiringen, der Zentrumsgemeinde im Amtsbezirk Oberhasli, wirkt Ammann seit 1999 in einer Führungsposition. Als Vorsitzender der Exekutive ist er Personalchef und zeichnet verantwortlich für die strategische Arbeit des Gemeinderats. Zu den Aufgabenschwerpunkten seiner Präsidialzeit gehören etwa die Reorganisation der Gemeindeverwaltung, die Sanierung der Gemeindefinanzen sowie die Wirtschaftsförderung. Als Präsident der Regionalplanung Oberland-Ost (Verband von 29 Gemeinden) und als Geschäftsleitungsmitglied der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland betreibt Ammann seit Jahren in führenden Gremien regionale Wirtschafts- und Raumplanungspolitik. Sein Führungsstil und seine politische Arbeit werden weit über die Parteigrenzen im ganzen Oberland wahrgenommen und geschätzt. Entsprechend ist sein Bekanntheitsgrad, was sich etwa anlässlich der Nationalratswahlen 2003 zeigte: Ammann machte auf der Liste SP-Männer mehr Stimmen als viele arrivierte Kandidaten.
Bereits als 26jähriger übernahm Ammann das Parteipräsidium der SP Meiringen-Oberhasli. In seine Präsidialzeit fallen Wahlerfolge bei Regierungsstatthalter- und Grossratswahlen. Ammann leitete das Wahlkampfteam von Yvonne Kehrli-Zopfi, die 1996 als erste Regierungsstatthalterin in der Geschichte des Kantons Bern gewählt wurde. Auch bei den Grossratswahlen 1998 und 2002 konnte die SP im Oberhasli mit Wähleranteilen weit über dem kantonalen Mittel grosse Erfolge feiern. Ammann wirkte in verschiedenen Gemeindekommissionen, bevor er als 29jähriger als Präsident der Exekutive gewählt wurde.
Ammann arbeitete von 1996 bis 1999 im Vorstand der SP Amtsverband Interlaken-Oberhasli, davon zwei Jahre als Vizepräsident.
Neben seinem beachtlichen Engagement in politischen Gremien zugunsten der Allgemeinheit setzt sich Ammann in Beruf und Armee sowie als Stiftungsratsmitglied insbesondere für junge Menschen ein. Als Gymnasiallehrer zeichnet er für die Ausbildung von Jugendlichen verantwortlich. Als Stiftungsrat des Emil-Brennwald-Fonds hilft er behinderten jungen Menschen und als Fachoffizier im psychologisch-pädagogischen Dienst unterstützt und berät er Rekruten während der RS.
Ammann begründete an der Sektionsversammlung seine Motivation für die Kandidatur folgendermassen: «Nach zwölf Jahren Gemeindepolitik, davon sieben als Gemeinderatspräsident einer Zentrumsgemeinde bin ich sehr motiviert, den Wechsel in die kantonale Exekutive anzustreben. Ich kann als Leistungsausweis eine breite Palette an Kenntnissen und Fähigkeiten vorweisen. Es würde mich sehr freuen, für die SP in den Regierungswahlkampf zu steigen und mich für einen Kanton Bern einzusetzen, der keine Gräben zwischen Stadt und Land, Alt und Jung, Arm und Reich kennt. Bei einer allfälligen Wahl möchte ich für weitere Umsetzung von Reformen kämpfen. Nur so können wir den Kanton Bern wieder attraktiver machen – wirtschaftlich und als Wohnkanton.»
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