| 4. Alpensymposium in Interlaken mit Ottmar Hitzfeld Für das 4. Internationale Alpensymposium am 17./18. Januar 2006 in Interlaken ist neben acht weiteren namhaften Referenten der Fussballtrainer Ottmar Hitzfeld gewonnen worden. Zum Thema «Der richtige Moment – das Timeout vor dem Burnout» wird Hitzfeld schildern, wie der innerliche Prozess bei ihm abgelaufen sei, bis er sich entschieden habe, eine Auszeit vom Trainerjob zu nehmen.
Ottmar Hitzfeld: Auszeit vom Trainerjob. (Bild zvg)
pd/bns. Das zweitägige Alpensymposium im Lindner Grand Hotel Beau Rivage Interlaken – am Abend des ersten Tages steht überdies ein Networking-Dinner im Silence-Hotel Kirchbühl in Grindelwald auf dem Programm – will neue Impulse zum Thema «Work-Life-Balance und Life-Leadership» vermitteln und die Teilnehmer lehren, trotz Arbeitsverdichtung gesund und fit zu bleiben, Stress und Stresshormone messbar zu senken und die innere Begeisterung, den Arbeitseifer, wieder zu beflügeln. Die am Alpensymposium präsentierten Ansichten der Referenten – am Dienstag, 17. Januar 2006 Dr. med. Michael Spitzbart, Dr. phil. Michael Gross, Ottmar Hitzfeld, Peter A.C. Blum und Lord Sebastian Coe, am Mittwoch, 18. Januar 2006 Thomas Knapp, Eliana Burki, René C. Jäggi und Prof. Dr. Lothar J. Seiwert – sollen den Teilnehmern helfen, ihre Strategien dahingehend anzupassen, dass ihr Unternehmen für künftige Herausforderungen gerüstet ist. – Am Alpensymposium in Interlaken will Ottmar Hitzfeld nach Angaben der Veranstalter berichten, wie er selber durch Stress und Druck im Trainergeschäft körperlich fast k.o. gegangen sei und noch rechtzeitig die Notbremse gezogen habe. Er werde den Teilnehmern erzählen, was er danach unternommen habe um seinen Körper zu regenerieren und sich vollständig zu erholen, so dass er im nächsten Jahr wieder in der Lage sein werde, sein Comeback zu geben. Letztmals sei Hitzfeld am 22. Mai 2004 bei Bayern Münchens 2:0 gegen Freiburg auf der Trainerbank gesessen. Seither habe sich der Meistermacher vom Fussballgeschäft verabschiedet. Hitzfeld habe wahre Grösse gezeigt, als er sich – trotz dem lukrativen Angebot, die deutsche Fussballnationalmannschaft vor der WM im eigenen Land zu betreuen – für das Timeout und seine Gesundheit entschied. Hitzfeld werde in Interlaken überdies erläutern, was er in Zukunft tun werde, um seine Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten. – Informationen www.alpensymposium.ch
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