Interlaken: Urs Graf und Bernhard Sahli kandidieren
Innerhalb der Anmeldefrist sind zwei Wahlvorschläge für die Ersatzwahl ins Interlakner Gemeindepräsidium eingereicht worden. Die Sozialdemokratische Partei schlägt Urs Graf zur Wahl vor, die Schweizerische Volkspartei Bernhard Sahli.
goe. Beide Vorgeschlagenen sind heute Mitglieder des Grossen Gemeinderates. Damit findet am 27. November 2005 eine Kampfwahl um das Gemeindepräsidium für den Rest der laufenden Amtsdauer bis Ende 2007 statt.
|
IG für Finanzen und Verkehr von Interlaken unterstützt Sahli |
Die Interessengemeinschaft (IG) für Finanzen und Verkehr Interlaken schreibt in einem Mediencommuniqué (Wortlaut): Die einstimmig vom Grossen Gemeinderat Interlaken verlangte aber noch nicht realisierte Rückführung der Fussgängerstreifen auf dem Höheweg ist an der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft für Finanzen und Verkehr auf grosses Unverständnis gestossen. Die Versammlung – 25 persönlich eingeladene Frauen und Männer – wandte sich gegen eine Steuererhöhung und unterstützt einstimmig den von der SVP nominierten Beny Sahli als Kandidaten für das Amt des Gemeindepräsidenten.
Nach wie vor auf grosses Unverständnis stösst, dass die einstimmig vom Grossen Gemeinderat (GGR) verlangte Rückführung der Fussgängerstreifen auf dem Höheweg noch nicht realisiert worden ist. Auch war man der Meinung, dass nach den Wasser- und Abwasserpreiserhöhungen und der Krankenkassenprämienerhöhung weder eine Steuererhöhung noch die Einführung des Energierappens vom Souverän geschluckt werden müssten. Viele Familienhaushalte würden noch zusätzlich durch den hohen Ölpreis getroffen.
Aufgrund der Vorstellung und der intensiven Befragung durch die Anwesenden unterstützt die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft für Finanzen und Verkehr einstimmig den von der SVP nominierten Gemeindepräsidentschaftskandidaten Beny Sahli. Nach zehnjähriger SP-Präsidentschaft sei es heute in der Gemeinde bei vielem schlecht bestellt und es wäre an der Zeit, einen Mann der Wirtschaft zu wählen. Aufgrund der anstehenden Investitionen bestehe die grosse Gefahr, dass die Gemeinde bald ein Sanierungsfall werde. Mit seiner Wahl hätte Interlaken einen bürgerlichen Gemeinderat mehr und weil er nicht mehr direkt im Berufsleben stehe, habe er mehr Zeit für das Amt als sein Gegenkandidat. Zudem wäre die Steuererhöhung vom Tisch. Man gewann den Eindruck, Beny Sahli wäre der Mann, mit dem sich das Vertrauen der Gemeindebürger wieder zurückgewinnen liesse.
Grosse Sorgen wurden über die Drogenszene laut, die sich beim Schuhgässli ständig aufhalte, ohne dass die Polizei einschreite.
Berner Oberland News |
|
|
|
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung |
|
|
Aktuelle Frontseite |
Seitenanfang |
|
|
|