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Mit einem Kantonsbeitrag von 3,9 Millionen Franken an den Krankenverein Oberländische Krankenheime sollen sicherheitstechnische Mängel im Krankenheim Spiez behoben werden.
aid/bns. Um die Betriebssicherheit weiterhin sicherzustellen, sollen beim Krankenheim Spiez die sicherheitstechnischen Mängel möglichst rasch behoben werden. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat dafür einen Beitrag von 3,9 Millionen Franken gesprochen. Das Projekt umfasst laut einer Medienmitteilung unter anderem die Sanierung der Kalt- und Warmwasserleitungen, die Anpassung der Brandschutzeinrichtungen, die Sanierung der Alarmierung und des Personenschutzes, rollstuhlgängige Zugänge zu den WC-Anlagen sowie die Behebung der Sturzgefahren durch Sanierung von Bodenbelägen.
Bei dem im Jahr 1957 erstellten sogenannten Altbau sollen nur minimale Sanierungen als Sofortmassnahmen vorgenommen werden, um den Betrieb weiterführen zu können, heisst es in der Medienmitteilung. Dieser Bau genüge den heutigen Anforderungen nicht mehr: «Eine Behebung der Mängel würde zu keinem vertretbaren Kosten-/Nutzenverhältnis führen.» Daher soll der Altbau zu einem späteren Zeitpunkt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Ebenso seien für das im Jahr 1970 erstellte Hochhaus konzeptuelle Änderungen für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen: «Insbesondere soll das Bettenangebot reduziert werden, um die Wohnqualität zu verbessern.»
Das Krankenheim Spiez betreibe heute rund 180 Plätze, verlautet im weiteren: «Es führt auch eine Abteilung für rund 20 mehrfach behinderte Erwachsene und eine Geriatrieabteilung für pflegebedürftige geistig behinderte Betagte und verhaltensauffällige jüngere Erwachsene in komplexen Pflegesituationen, die seit vielen Jahren im Krankenheim leben.»
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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