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Mit dem Ziel, die alpine Rettung in der Schweiz auf eine stabile finanzielle Grundlage zu stellen, haben der Schweizer Alpen-Club (SAC) und die Rettungsflugwacht (Rega) am vergangenen Montag mit der Bezeichnung Alpine Rettung Schweiz (ARS) eine Stiftung gegründet.
Die Stiftung kümmert sich laut einer Medienmitteilung um die zentrale Koordination, Ausbildung, Kommunikation und Finanzierung der Bergrettung. Nach wie vor seien die regionalen SAC-Rettungsstationen für die Durchführung der Einsätze zuständig – rein terrestrisch oder in Zusammenarbeit mit der Rettungsflugwacht. Als eine wichtige Aufgabe der neuen Stiftung wird die Regelung der Finanzen bezeichnet. Das Stiftungskapital betrage zwei Millionen Franken, an dem sich der SAC und die Rettungsflugwacht je zur Hälfte beteiligten. An die laufenden jährlichen Kosten steuere der Schweizer Alpen-Club 100 000 bis 200 000 Franken bei, die Rettungsflugwacht ihrerseits ein bis zwei Millionen Franken.
Die Stiftung wird laut Medienmitteilung ihre Tätigkeit per 1. Januar 2006 aufnehmen. Sie bezwecke in Not geratenen und hilfsbedürftigen Menschen in den Bergen zu helfen. Sie befasse sich insbesondere mit dem Rettungswesen und der Notfallhilfe in alpinen, voralpinen und schwer zugänglichen Gebieten in der Schweiz und im angrenzenden Ausland: «Die Einsatztätigkeit umfasst damit das Spektrum der bisher durch den SAC und die Rega einzeln wahrgenommenen Aufgaben.» Der Stiftungsrat setze sich zusammen aus Andreas Lüthi (Präsident) und den SAC-Mitgliedern Frank Urs Müller, Michael Caflisch und Luciano Fieschi sowie den Vertretern der Rettungsflugwacht Franz Steinegger, Ernst Kohler, Roland Ziegler und Carlo Höfliger: «An der ersten Sitzung des Stiftungsrates wurde Andreas Bardill (Graubünden) zum Geschäftsleiter gewählt.»
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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