Donnerstag, 15. September 2005 |
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Interlaken: Auftakt zur Renovation des Schulhauses Alpenstrasse-Süd
Das Schulhaus Alpenstrasse-Süd in Interlaken und die Baracken für den Mittagstisch sollen bis im Sommer 2006 mit Kosten von rund 4,5 Millionen Franken saniert und umgebaut sein. Mit den Renovationsarbeiten ist am Donnerstag offiziell begonnen worden. Die Primarschule Interlaken-Ost soll im Sommer 2006 in das umgebaute und sanierte Schulhaus Alpenstrasse-Süd einziehen. Im Gegenzug übernimmt der Kanton das Primarschulhaus Ost um darin nachobligatorische Klassen zu führen.
Auftakt zur Renovation des Schulhaus Alpenstrasse-Süd in Interlaken. Von links nach rechts: Vizepräsident des Gemeinderates und Schulvorsteher Daniel Rüegsegger, Gemeinderätin Johanna Stähli und Architekt Nils von Allmen. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
ds/bns. Bei einer kurzen offiziellen Eröffnung der Sanierungs- und Umbauarbeiten erinnerte Gemeinderätin und Bauvorsteherin Johanna Stähli am Donnerstagnachmittag an eine bereits fast zehnjährige Geschichte, die das Vorhaben hinter sich habe. Im Jahr 1997 sei der Schulhaustausch mit dem Kaufmännischen Verein ganz knapp abgelehnt und eine Verfügung des Gemeinderates im Jahr 1999 mit einer Beschwerde zu Fall gebracht worden. Das Projekt sei im Jahr 2004 – siehe auch Gemeinde Interlaken präsentiert neue Schulhausvorlage vom Montag, 17. Mai 2004 – wieder in Angriff genommen worden, denn unterdessen sei klar geworden, dass der Kanton die Wirtschaftsschule Interlaken-Oberhasli (WSIO) übernehmen und ins Berufsschulzentrum Oberland in Interlaken (BZI) zügeln würde. Sonst würde dieses Schulhaus heute leer dastehen. Die Schulhausvorlage Alpenstrasse-Süd wurde Ende November 2004 mit 718 Ja gegen 657 Nein angenommen. In der Zwischenzeit habe das Architekturbüro von Allmen sehr viel gearbeitet und zusammen mit dem Projektteam, in welchem auch die Lehrerschaft, die Kindergärtnerinnen und die Hauswartung vertreten seien, die Detailplanung punkto Material, Ausstattung und auch in bezug auf die Kosten bearbeitet. Auch der grösste Teil der Aufträge habe bereits vergeben werden können.
«Wir sind überzeugt, dass hier ein modernes, funktionelles Schulhaus entstehen wird und hoffen natürlich, dass sich die Schüler und Lehrer darin sehr wohlfühlen werden», führte Projektteampräsidentin Johanna Stähli zum offiziellen Auftakt der Renovationsarbeiten im weiteren aus, räumte aber ein, dass sich nicht alle über diesen Schulhaustausch freuten: «Wir sind aber überzeugt, dass gerade die Nähe zur Sekundarschule auch allen zukünftigen Schulformen den nötigen Spielraum lässt, um die Synergien ausnutzen zu können.»
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