Mittwoch, 14. September 2005 |
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Erneuter Zuchterfolg auf dem Ballenberg: «Filou» ein reinrassiges Poitou-Eselfohlen
In der Nacht auf Dienstag, 13. September 2005 ist das Eselfohlen «Filou» auf dem Ballenberg zur Welt gekommen. «Filou» und seine Mutter «Arlette» sind wohlauf und verbrachten bereits einige Stunden gemeinsam bei schönstem Wetter auf der Weide.
Das Eselfohlen «Filou» und seine Mutter «Arlette». (Bild zvg)
pdbns. Ein ausgewachsener Eselhengst kann laut einer Medienmitteilung bis 450 Kilogramm wiegen, was ihm den Ruf als schwerster Esel der Welt einbringt: «Trotz seiner stämmigen Postur ist der Poitou-Esel sehr empfindlich und sensibel.» Bereits Anfangs August – siehe auch Zuchterfolg auf dem Ballenberg: Reinrassiges Katalanisches Eselfohlen vom Donnerstag, 4. August 2005 – habe die Geburt des katalanischen Eselfohlens «Juan» die Mitarbeiter und Besucher des Freilichtmuseums Ballenberg erfreut, wird in der Medienmitteilung erinnert. – Am Samstag 24. und Sonntag 25. September 2005 findet im Schweizerisches Freilichtmuseum für ländliche Kultur Ballenberg (FLM) die traditionelle Chilbi mit den Esel- und Maultiertagen statt. Einmal im Jahr ist an diesen zwei Veranstaltungstagen überdies die historische Mostpresse im Einsatz. In der über 500jährigen Stallscheune von Meggen (Kanton Luzern), dem ältesten bekannten, freistehende Ökonomiegebäude der Schweiz, ist über drei Stockwerke eine Fruchtpresse eingerichtet. Das Obst wird im Dachstock in einen Trichter eingefüllt und fällt einen Stock tiefer in die Mühle, wo es zwischen zwei Steinen zerkleinert und zerquetscht wird und weiter ins Trottbrett fällt. Samstag und Sonntag können die Besucher beim Mostpressen zusehen und wer Durst verspürt, genehmigt sich ein Glas frischen Süssmost. – Auch der Esel- und Maultiertag erfreue sich einer treuen Besucherschar, heisst es in der Medienmitteilung. Einige Tiere würden zum Verkauf angeboten, es gebe aber auch viel Interessantes über die Haltung und Zucht dieser Vierbeiner zu erfahren: «In der Arena werden natürlich unsere Jungtiere nicht fehlen.»
Auskünfte unter Telefon 033 952 10 30 täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr.
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