Montag, 12. September 2005 |
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Uetendorf: Spenden zugunsten unwettergeschädigter Gemeinden
Aus Solidarität mit den stark betroffenen Gemeinden im Oberland hat der Gemeinderat von Uetendorf beschlossen, den entsprechenden Hilfskonten der Gemeinden Brienz, Diemtigen und Reichenbach je einen Betrag von 5000 Franken zu überweisen. Auch der Stadt Thun kommt laut einer Medienmitteilung ein Betrag von 4000 Franken zu.
«Mit Genugtuung und Dank zuhanden der Beteiligten hat der Gemeinderat Uetendorf von der Unterstützung der Feuerwehr und von Zivilschutzeinheiten Kenntnis genommen», heisst es in der Medienmitteilung: «Die Einsatzkräfte aus Uetendorf waren unter den ersten, welche der Stadt Thun im Kampf gegen die Hochwasser zur Seite standen.» An seiner Sitzung vom 8. September 2005 habe sich der Gemeinderat auch mit den Auswirkungen der Unwetter befasst: «Mit grosser Dankbarkeit hat er die geringen Schäden auf dem eigenen Gemeindegebiet festgestellt; aus Solidarität mit den stark betroffenen Gemeinden im Oberland wurde deshalb beschlossen, den entsprechenden Hilfskonten der Gemeinden Brienz, Diemtigen und Reichenbach je einen Betrag von 5000 Franken zu überweisen.» Bereits in der letzten Woche habe die Gemeinde in einem Garantieverfahren eine Firma darauf verpflichtet, anstelle einer Rückerstattung eine Spende zugunsten der Glückskette in Höhe von ebenfalls 5000 Franken vorzunehmen.
Vor der Kanderkorrektur im Jahr 1713 sei das Gemeindegebiet von Uetendorf regelmässig überflutet worden und Uetendorf habe lange als das Armenquartier von Thun gegolten, wird in der Medienmitteilung erinnert. Die grösste Gefahrenquelle sei seither gebannt und mit der Gemeinde sei es wirtschaftlich aufwärts gegangen – dies mit der Konsequenz, dass unter anderem auch die Stadt Thun darunter zu leiden habe: «Im Wissen darum und auch in der Kenntnis, dass viele Schäden der Stadt Thun durch keine Versicherung gedeckt sind und deshalb die Steuerzahler der Stadt belasten werden, wird Uetendorf als Zeichen der Solidarität und als kleinen Tropfen auf den heissen Stein auch der Stadt Thun einen Betrag von 4000 Franken überweisen.»
| Berner Oberland News |
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