Mittwoch, 7. September 2005 |
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Vereine und Verbände: Berner Heimatschutz Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli
pd. Aus der letzten Vorstandssitzung der Heimatschutz-Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli wird berichtet: «In diesem Jahr feiert der Berner Heimatschutz seinen 100. Geburtstag. Am 27. August fand die Jubiläumsfeier im Paul-Klee-Zentrum in Bern statt. Zu recht wurde das verdienstvolle Wirken des Heimatschutzes für den Kanton Bern auch von Dora Andres als Vertreterin des Regierungsrates gewürdigt. Die Festfreude war gross, und trotzdem musste Präsidentin Elisabeth Gilgen in ihrer Ansprache auf die dunklen Wolken aufmerksam machen, welche zurzeit am Finanzhimmel aufziehen. Denn mit der Auflösung der SEVA, zu deren Genossenschaftern auch der Berner Heimatschutz gehörte, verlieren zahlreiche kulturelle und soziale Institutionen ab 2007 eine wichtige Finanzquelle. Es gilt daher, jetzt schon Weichen zu stellen. So war auch die Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli aufgefordert, zu verschiedenen Reformvorschlägen Stellung zu nehmen. Das Resultat der Diskussion war eindeutig: Es darf nicht sein, dass Aufgaben und Kompetenzen noch mehr Richtung Bern verlagert werden. Die Tätigkeit des Heimatschutzes muss sich zusammen mit den örtlichen Instanzen draussen in den Regionen abspielen. Das bewiesen gerade die namhaften Gesuche um Beiträge aus dem Lotteriefonds für Objekte in Brienzwiler (Alp Oltscheren), Guttannen (Wohnhaus im Oberdorf) und Iseltwald (Dorfplatz), welche in befürwortendem Sinne an den Regierungsrat weitergeleitet werden konnten. Im Ausblick wies Obmann Peter Vögtli auf den europäischen Tag des Denkmals mit dem Thema ‹Alt und neu› hin. Unsere Führung vom 10. September gilt diesmal der restaurierten Burg Resti und der umgebauten Pfrundscheune in Meiringen. Er erwähnte aber auch die erfolgreiche Aktion Holzschindeldach, welche im kommenden Jahr bereits 20 Jahre alt wird.»
| Berner Oberland News |
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