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Donnerstag, 1. September 2005
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In Ringgenberg-Goldswil hat sich die Lage weitgehend normalisiert

Nachdem das Pumpwerk Eyen am Mittwoch, 31. August 2005 wieder in Betrieb genommen werden konnte, hat sich die Lage in Ringgenberg-Goldswil in bezug auf die Wasserver- und Abwasserentsorgung weitgehend normalisiert. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die Befolgung der verschiedenen Aufrufe und allen Helfern für den Einsatz.
Das überflutete Gebiet «Eyen» in Goldswil am späteren Dienstagvormittag, 23. August 2005. (Archivbild Dora Schmid-Zürcher)

Dem Aufruf des Gemeinderates für einen Räumungseinsatz am Montag, 29. August folgten beispielsweise gegen 60 freiwillige Helfer. Nochmals besten Dank.

Sanierung von Werkleitungen verschoben

Der für anfangs September vorgesehene Baubeginn für die Sanierungsarbeiten an der Talstrasse musste wegen der derzeit grossen Beanspruchung der Baufirmen um zwei Wochen verschoben werden. Mit den Bauarbeiten wird nun am 19. September begonnen. Der Auftrag wurde an die Arbeitsgemeinschaft Schmocker Bau AG und Samuel Zurbuchen erteilt. Die Rohrlegearbeiten führt die Stähli Zesiger und Züllig AG Brienz, aus.

Finanzgeschäfte

Dem Gesuch des Vereins Tagesfamilien der Amtsbezirke Interlaken und Oberhasli wurde aus Solidaritätsüberlegungen entsprochen, allerdings nicht im erwarteten Umfange und nur unter dem Vorbehalt, dass alle Gemeinden in den Ämtern Interlaken und Oberhasli mitmachen.
Gemeindeschreiber Peter Riesen, Ringgenberg

Statt des erwarteten Beitrages von einem Franken pro Einwohner wurde ein Beitrag von 50 Rappen pro Einwohner gesprochen.

Unterhaltsbeitrag für die Gemeinschaftsschiessanlage Bönigen

Für den Unterhalt der Gemeinschaftsschiessanlage in Bönigen wurde ein Gemeindebeitrag von 750 Franken pro Jahr bewilligt, allerdings ebenfalls mit dem Vorbehalt, dass alle vier beteiligten Gemeinden mitmachen.

Vereine und Einzelsportler erhalten künftig bei Ehrungen etwas mehr

Für die Vereinsempfänge und Sportlerehrungen wurden neue Richtlinien genehmigt, gültig ab 1. Januar 2006.

Rechtsschutzversicherung für die Gemeinde

Aufgrund der Empfehlung des Rechnungsprüfungsorganes wurde mit der CAP-Versicherung eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen.

Werterhaltungsarbeiten am Schulhaus-Altbau in vier Etappen

Aus finanzpolitischen Erwägungen empfahl die Finanzkommission dem Gemeinderat, die Werterhaltungsarbeiten am Altbau der Schulanlage Ringgenberg von gesamthaft rund einer Million Franken nicht in drei sondern in vier Etappen auszuführen. Der Altjahresgemeindeversammlung soll indessen eine Gesamtkreditvorlage unterbreitet werden. Der Antrag der Finanzkommission wurde gutgeheissen.

Ersatzwahl Sigrist/Friedhofwärter

Das überarbeitete Pflichtenheft für den Sigrist/Friedhofwärter wurde seitens des Gemeinderates genehmigt. Das Pflichtenheft muss nun noch durch den Kirchgemeinderat gutgeheissen werden.

Wer «baut» derartigen Mist?

Einmal mehr hat eine (im Moment) noch unbekannte Täterschaft mutwillige Beschädigungen vorgenommen und gar wirklich schwachsinnige Taten «vollbracht», so beim Kindergarten Mösli, wo unter anderem Schrauben am Klettergerüst (Klettergerüst für die Kleinen!) gelöst worden sind – welch ein Blödsinn! – als auch auf dem Friedhof, wo ein Grabstein verschmiert wurde. Die Ermittlungen nach der Täterschaft sind noch im Gange.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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