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Samstag, 10. September 2005
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Thun: Neues Urnenfeld auf dem Schorenfriedhof

Auf dem Schorenfriedhof in Thun können seit kurzem Urnen in einem neuen, schlichten Urnenfeld beigesetzt werden. Ein Stahlband trägt – eingraviert auf Schrifttafeln – die Namen der Verstorbenen.

sth/bns. Die Installation des Urnenfeldes im Schorenfriedhof kostete laut einer Medienmitteilung 90'000 Franken. Es sei das zweite dieser Art in Thun. Eines bestehe bereits im Stadtfriedhof im Westquartier: «Eine andere Form des immer häufiger gewünschten Gemeinschaftsgrabes ist das Aschengrab, in welchem die Asche direkt in die Erde gelassen wird; solche gibt es in Thun drei – in Goldiwil, im Stadt- und im Schorenfriedhof.» Bereits im vergangenen Frühling hätten die Bauarbeiten für das neue Urnenfeld auf dem Thuner Schorenfriedhof abgeschlossen werden können: «In den Sommermonaten haben sich die Pflanz- und Rasenflächen zu einer geschlossenen Einheit entwickelt und fügen sich nun in die Umgebung ein; kürzlich konnte das neue Urnenfeld für Beisetzungen frei gegeben werden.»

Die Gestaltung mit wenigen verschiedenen Materialien wie Rasen, Buchshecken, Apfelbäumen und Stahl sei einfach gehalten, verlautet im weiteren: «Der Erschliessungsweg zu den Urnengrabfeldern in Form des Kreuzes symbolisiert Leidensweg und Erlösung. Die Vergänglichkeit spiegelt sich in zölf rostenden Stahlsäulen, welche die Begleitung aller Menschen symbolisieren. Die etwa 3000 neu geschaffenen Bestattungsplätze in den fünf Urnenfeldern sind als ruhig wirkende Rasenflächen ausgebildet. Dereinst soll für jeden Verstorbenen eine Krokusblüte blühen. Die Namen der Verstorbenen werden auf Aluminiumplatten eingraviert. Die Tafeln sind bewusst auf etwa zwei Metern über dem Boden angebracht. Sie sollen nicht betreten werden können und symbolisieren eine Verbindung zwischen Himmel und Erde.»

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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