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Spital Meiringen: Ab 2. Mai Alarmierung direkt über Sanitätsnotruf 144
Am 2. Mai 2005 erfährt die Alarmierung des Rettungsdienstes des Spitals Meiringen ein Änderung: Ab diesem Datum werden die Ambulanzteams des Standortes Meiringen direkt durch die Sanitätsnotrufzentrale 144 aufgeboten. Damit soll eine bessere Koordination der Fahrzeuge und – vor allem in der Nacht – eine Verkürzung der Alarmierungswege erreicht.
In diesem Zusammenhang wird von der Spitäler FMI AG (Spitalgruppe Frutigen, Meiringen und Interlaken) in einer Medienmitteilung an die wichtigsten Punkte für das Verhalten in Notfällen erinnert:
– Ruhig bleiben, klaren Kopf bewahren, Alarmmeldung an 144 (ohne Vorwahl, auch ab Natel).
– Telefongespräch nicht unterbrechen. Unbedingt am Apparat bleiben, bis der Einsatzleiter von Nr. 144 das Gespräch für beendet erklärt.
– Bei Unfall: Verletzte aus der Gefahrenzone bergen. Absichern der Unfallstelle.
– Bei schwierig auffindbaren Notfallorten oder in unübersichtlichem Gelände die – Rettungsambulanz an der Zufahrtsstrasse empfangen und einweisen.
– Bei Dunkelheit: Hausbeleuchtung einschalten oder – wenn möglich – mit Taschenlampe Ort signalisieren.
Bei der Meldung eines Notfalles ist es wichtig, die folgenden Auskünfte erteilen zu können:
– Wer: Name und Vorname der anrufenden Person
– Was: Kurze und präzise Beschreibung des Notfalls
– Wo: Genaue Ortsangabe
– Wann: Zeitpunkt des Notfalls
– Wie viele: Anzahl der Patienten oder Unfallopfer
– Wie: Art der Verletzung, Blutung, Atmung, Bewusstlosigkeit?
– Weiteres: Besondere Gefahren wie eingeklemmte Person, Rauchentwicklung, herunterhängende Leitungen, orange Kennziffern bei Gefahrentransportern
– Wichtig: Bitte beantworten Sie die Fragen des Rettungsdienstes genau und beenden Sie das Telefongespräch erst, wenn der Einsatzleiter Sie dazu auffordert. Die Rettung läuft während Ihres Anrufs an.
| Berner Oberland News |
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