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Serie von Portemonnaie-Diebstählen geklärt
Gestützt auf Meldungen aus der Bevölkerung nach verschiedenen Diebstählen in der Region Thun sind kürzlich in Unterseen vier Personen angehalten worden. Sie stehen in Verdacht, in den letzten Monaten in verschiedenen Kantonen der Schweiz bandenmässig Diebstähle begangen zu haben.
pkb/S. In einem Verkaufsgeschäft in Hünibach wurden laut einer Medienmitteilung am letzten Samstag mehrere Personen bestohlen. Beobachtungen des Verkaufspersonals liessen nach Angaben der Untersuchungsbehörden darauf schliessen, dass es sich bei der Täterschaft um zwei Frauen und zwei Männer handeln könnte, die in einem Personenwagen in Richtung Interlaken davongefahren war: «In Unterseen konnten die vier Personen darauf angehalten werden.»
Im Verlaufe der Befragungen gaben laut Medienmitteilung diese Personen zu, seit etwa sieben Monaten in verschiedenen Kantonen der Schweiz – unter anderem Bern, Zürich, Basel Landschaft und Jura – zahlreiche Diebstähle verübt zu haben. Nach ihren Angaben seien sie zwei bis drei Mal pro Woche unterwegs gewesen, um Bargelddiebstähle zu verüben: «Sie bedrängten innerhalb von Lebensmittelgeschäften die Kundschaft und lenkten sie soweit ab, dass sie Portemonnaies oder das Bargeld daraus entwenden konnten; der Deliktsbetrag dürfte sich auf mehrere tausend Franken belaufen.»
Bei den vier angehaltenen Personen handelt es sich nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland, des Jugendgerichts Oberland und der Kantonspolizei um drei Asylbewerber aus Bulgarien, darunter eine minderjährige Frau sowie um einen Mann mit bulgarischer Staatsbürgerschaft, der sich als Tourist in der Schweiz aufgehalten habe: «Er wurde in Ausschaffungshaft genommen; die drei anderen Personen, die geständig sind und in Durchgangszentren im Kanton Bern und im Kanton Baselland gemeldet sind, wurden wieder aus der Haft entlassen.»
| Berner Oberland News |
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