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Der Verwaltungsrat setzt sich neu wie folgt zusammen. Von links nach rechts: Walter Zurbuchen-Treuthardt, Habkern, Verwaltungsratspräsident Peter Rieder, Ringgenberg, Barbara Zurbuchen-Jacot, Habkern (neu), Elisabeth Brunner-von Allmen, Iseltwald, Beat Abegglen-Berchten, Iseltwald, Elsbeth Jaun-Neukomm, Beatenberg, Aktuar Werner von Allmen-Gurtner, Ringgenberg und Vizepräsident Peter Wyss-Blatter, Goldswil. Nicht auf dem Bild Daniel Grossniklaus, Beatenberg. (Bilder Dora Schmid-Zürcher) |
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170 neue Mitglieder bei der Raiffeisenbank Ringgenberg
Neu in den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Ringgenberg sind an der Delegiertenversammlung vom Freitagabend in Beatenberg Barbara Zurbuchen-Jacot, Habkern und in den Aufsichtsrat Jürg Brönnimann, Ringgenberg und Hans-Rudolf Lüthi, Iseltwald gewählt worden. Die Zahl der Genossenschafter in den Geschäftskreisen Beatenberg, Habkern, Iseltwald, Niederried und Ringgenberg ist im Jahr 2004 um 170
auf insgesamt 2761 angewachsen.
Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat. Von links nach rechts: Präsident Manuel Scheller, Goldswil, Vizepräsidentin Dora Schweizer, Ringgenberg, Hans-Rudolf Lüthi, Iseltwald (neu) und Jürg Brönnimann, Ringgenberg (neu).
pd/ds. Bereits Ende Februar bis Anfang März 2005 fanden in den einzelnen Geschäftskreisen Informationsveranstaltungen für die Genossenschafter mit anschliessendem Nachtessen statt. Am Freitag, 1. April 2005 hatte nun die ordentliche Delegiertenversammlung im Kongresssaal in Beatenberg über die Bilanz und Erfolgsrechnung zu befinden. Ohne Gegenstimme genehmigten die 59 Delegierten auch die Verzinsung der Anteilscheine zu sechs Prozent. Nach der Demission von Fritz Zurbuchen-Tschiemer, Hansueli Sterchi und André Müllener wurde im Zuge der in diesem Jahr anstehenden Gesamterneuerungswahlen Barbara Zurbuchen-Jacot aus Habkern neu in den Verwaltungsrat gewählt. Obschon damit drei zurückgetretenen Verwaltungsräten nur eine Ersatzwahl gegenübersteht, schätzt Verwaltungsratspräsident Peter Rieder den Verwaltungsrat als gross genug ein. Anstelle von Fritz Michel-Gantenbein sel. und Kilian Zurbuchen wurden Jürg Brönnimann, Ringgenberg und Hans-Rudolf Lüthi, Iseltwald in den Aufsichtsrat gewählt.
| Abschlusszahlen 2004 |
in Mio. Fr. |
Zuwachs |
| Bilanzsumme |
222,9 |
+1,4 % |
| Hypothekaranlagen |
192,0 |
+1,5 % |
| Kundengelder |
144,0 |
+0,8 % |
| Erfolg Zinsengeschäft |
3,4 |
+4,8 % |
| Betriebsertrag |
3,7 |
–0,6 % |
| Geschäftsaufwand |
2,3 |
–4,6 % |
| Bruttogewinn |
1,38 |
+10,9 % |
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Geschäftsaufwand gesenkt
Eines der Hauptziele der Raiffeisenbank Ringgenberg für das Jahr 2004, die Kostenschere nicht weiter aufgehen zu lassen. ist laut den Ausführungen von Bankleiter Walter Balsiger in eindrücklicher Weise gelungen, sei doch der Geschäftsaufwand um 4,6 Prozent gesenkt worden, wobei die Haupteinsparungen bei den EDV- und Personalkosten hätten erzielt werden können. Der Anteil der Festhypotheken am Gesamtbestand betrage per Ende 2004 über 55 Prozent. Im Jahre 2002 habe dieser Anteil noch unter 25 Prozent betragen: «Beim Zuwachs der neuen Mitglieder konnte ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden (170 neue Mitglieder), was sich auch im Vertrauen unserer Kunden widerspiegelt.» In diesem Zusammenhang berichtete Balsiger, dass über 50 Prozent aller Einwohner im Geschäftskreis der Raiffeisenbank Ringgenberg Mitglieder ihrer Dorfbank seien. Der Durchschnittswert aller Raiffeisenbanken in der Schweiz liege bei 21 Prozent: «Die Mitgliedervorteile sind vor allem das gutverzinste Mitgliedersparkonto sowie das bankspesenfreie Mitgliederprivatkonto.»
Einmal mehr ein erfolgreiches Geschäftsjahr
In seinem Jahresbericht 2004 (PDF-Datei) gab Verwaltungsratspräsident Peter Rieder seiner Freude Ausdruck, einmal mehr über ein erfolgreiches Geschäftsjahr berichten zu können, obwohl das Jahr 2004 nicht den erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung gebracht habe. Er streifte kurz die markantesten Zahlen und kam zu Schluss, dass einem der Erfolg nicht einfach geschenkt werde. Dies sei vielmehr das Resultat einer konstanten Geschäftspolitik mit einer entsprechenden Kontrolle der Kosten und vor allem der Risiken. Rieder erwähnte, dass es dazu eine professionelle Arbeit der Bankleitung und der Mitarbeiter brauche, aber auch ein Beachten von «raiffeisentypischen» Grundsätzen. Er meinte damit vor allem rechtzeitiges Erkennen von Risiken, rasches Handeln, kein Wachstum um jeden Preis und überschaubare Verhältnisse zu behalten. Im weiteren konnte er berichten, dass im Geschäftsjahr 2004 keine Verluste entstanden seien. Als weitere Erfolgsfaktoren erwähnte Rieder die Kundennähe, die weitgehende Autonomie und die raiffeisentypische Solidarität. Vor der Realität dürften die Augen nicht verschlossen werden: «Die Welt und unsere Gesellschaft im speziellen sind am Anfang des dritten Jahrtausends komplexer geworden und mit ihr auch die Erwartungen und Wünsche der Kunden.»
Internet-Banking boomt
Die Mitarbeiter werden laut Peter Rieder intensiv weitergebildet, damit die Gesamtberatung in allen Lebensphasen garantiert werden könne. Als Boom bei Raiffeisen bezeichnete er das Internet-Banking «Raiffeisen direct». Im Jahre 2004 seien 25'000 Zahlungen über «Raiffeisen direct» ausgeführt worden, was rund rund einem Viertel des gesamten Zahlungsverkehrs entspreche. Für das Jahr 2005 sei einmal mehr ein Aufschwung angesagt. Neueste Tendenzen liessen berechtigte Hoffnungen aufkommen: «Es braucht aber harte Arbeit und Mut zu Veränderungen, auch wenn diese nicht immer populär sind.» Bankleitung und Bankbehörden seien bereit, sich den Herausforderungen zu stellen. So werde Ende September 2005 – siehe auch Raiffeisenbank-Geschäftsstelle Goldswil schliesst im Herbst vom Samstag, 26. Februar 2005– die Geschäftsstelle in Goldswil geschlossen. Die Besucherstatistik habe gezeigt, dass seit Schliessung der Post die Anzahl der Bankbesuche um über 50 Prozent zurückgegangen sei.
Bei der Präsentation des Jahresabschlusses 2004 (PDF-Datei) wies Bankleiter Walter Balsiger darauf hin, dass die Gewinnmaximierung zum Glück nach wie vor nicht das oberste Ziel der genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sei. Trotzdem müsse auch eine Genossenschaftsbank ertragsorientiert geführt werden, um die betriebsnotwendigen und gesetzlichen Reserven erschaffen zu können. Dies soll mit Konstanz und Stabilität in der Geschäftsentwicklung aber auch in den Kundenbeziehungen erreicht werden.Nach einem kurzen Rück- und Ausblick dankte Walter Balsiger den Genossenschaftern, Kunden, den Bankbehörden und speziell den 18 Mitarbeitern für das Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit. Schliesslich konnte Aufsichtsratspräsident Manuel Scheller von sehr positiven Ergebnissen berichten.
| Berner Oberland News |
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