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Dienstag, 26. April 2005
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Thun: Bauland «Blümlimatte» wird verkauft

Die Stadt Thun verkauft an die 17'000 Quadratmeter Bauland an attraktiver Hanglage im Lauenenquartier. Entstehen soll hier eine Wohnüberbauung von hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität. Investoren werden deshalb verpflichtet, einen Projektwettbewerb durchzuführen.

sth/bns. 16'813 Quadratmeter Bauland der Wohnzone W2 auf der «Blümlimatte» im Thuner Lauenenquartier stehen laut einer Medienmitteilung zum Verkauf: «Die Stadt Thun will das sehr sonnig, ruhig und zentrumsnah gelegene Bauland mit Sicht auf Schloss und Alpen an einen Investor verkaufen, der hier eine Wohnüberbauung von hoher Qualität realisiert; er erhält deshalb die Auflage, für die Überbauung oberhalb des ehemaligen Hotels Beau-Rivage einen öffentlich ausgeschriebenen Projektwettbewerb durchzuführen.»

Noch dieses Jahr wollel der Gemeinderat den Investor bestimmen, verlautet im weiteren. Gemäss Grobterminplan werde der Stadtrat oder das Volk – je nach Höhe des Landpreises – Anfang 2006 den Verkaufsvertrag genehmigen. Im Verlauf des Jahres 2006 soll der Projektwettbewerb gemäss SIA-Normen durchgeführt werden: «Entscheiden wird eine Jury, deren Zusammensetzung durch den Investor bestimmt wird, in der aber auch die Stadt Einsitz haben wird; nach dem Baubewilligungsverfahren ist frühestens 2007 mit einem Baubeginn zu rechnen.»

In einem Enteignungsverfahren habe die Stadt das Land im Jahr 1973 einem privaten Besitzer abgekauft, um darauf ein Schulhaus zu erstellen, wird im weiteren erinnert: «Weil sich diese Pläne dann aber zerschlugen, führten die Erben des damaligen Privatbesitzers mit der Stadt Verhandlungen über einen Rückkauf des enteigneten Grundstückes.» Schliesslich hätten sich die Parteien auf einen Vergleich geeinigt, wonach die Stadt der Erbengemeinschaft eine Abgeltung bezahle und Eigentümer des Grundstückes verbleibe.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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