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Informationsaustausch zum Empa-Standort Thun
Im Rahmen einer Strukturdebatte um die schweizerischen Standorte der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ist auch die Zukunft der in Thun domizilierten Abteilungen zum Thema geworden. Zur Klärung der Standpunkte und der Perspektiven hat sich eine Delegation der Stadtbehörden mit der Empa-Direktion getroffen.
sth/bns. Die Empa prüft laut einer Medienmitteilung eine Konzentration ihrer Standorte und dabei namentlich eine Verlegung des Hauptsitzes von Dübendorf nach Lausanne. In diesem Zusammenhang seien auch die beiden derzeitigen Zweigstandorte St. Gallen und Thun in die öffentliche Diskussion geraten: «Namentlich zur Zukunft der Thuner Abteilungen sind von Seiten der Empa nicht eindeutige Verlautbarungen bekannt geworden; dies und das generelle Interesse an der Erhaltung und am Ausbau des Empa-Standorts Thun hat den Gemeinderat der Stadt veranlasst, bei der Direktion der Empa mit klaren Fragen vorstellig zu werden.»
Am vergangenen 1. April haben sich laut Medienmitteilung nun Delegationen der Thuner Stadtbehörden unter der Leitung von Gemeinderätin Ursula Haller und der Empa-Direktion mit Direktor Louis Schlapbach an der Spitze zu einem ersten Meinungs- und Informationsaustausch getroffen: «Dabei erklärten beide Seiten in einem konstruktiven Dialog ihre Positionen, und die Empa-Vertreter erteilten die derzeit möglichen Antworten zu den Fragen nach den künftigen Strukturen der Unternehmung sowie insbesondere ihrer in Thun domizilierten zwei Abteilungen.» Definitive Entscheide der zuständigen Empa-Organe seien weder gefällt noch für einen bestimmten Zeitpunkt in Aussicht gestellt worden. Die Delegationen hätten zum weiteren Vorgehen vereinbart, «im Kontakt zu bleiben und bei Bedarf, spätestens im Vorfeld sich abzeichnender Entscheide von Bundes- beziehungsweise Empa-Organen (was kaum vor Ende 2005 der Fall sein dürfte) – einen neuerlichen umfassenderen Informations- und Meinungsaustausch durchzuführen».
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