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Montag, 11. April 2005
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Der «Thunpreis» 2005 geht an Otto Bähler

sth/bns. Der Thuner Gemeinderat hat den «Thunpreis» 2005 an Otto Bähler für sein verdienstvolles Wirken als Privatvormund während 52 Jahren verliehen. Otto Bähler konnte den «Thunpreis» in Form einer vom Wimmiser Künstler Erich Oetterli geschaffenen Skulptur, dem «Thunersternträger» sowie einer Urkunde an einer auf den späteren Montagnachmittag im Thuner Rathaus angesetzten kleinen Feier mit geladenen Gästen entgegennehmen.

Thunpreisträger Otto Bähler. (Bild zvg)

Vielen Thunern sei der heute 76jährige Otto Bähler auch als früherer Postbote in der Innenstadt sowie als Securitas-Sicherheitsmann an grösseren Anlässen bekannt, verlautet dazu in einer Medienmitteilung: «Als Privatvormund hat Otto Bähler während 52 Jahren mehreren hilfsbedürftigen Menschen unermüdlich Beistand geleistet und damit nicht nur diesen Menschen eine notwendige, menschliche Hilfe gegeben, sondern auch der Gesellschaft einen wichtigen und wertvollen Dienst erwiesen.» Dieses grosse Engagement würdige der Thuner Gemeinderat nun mit dem diesjährigen «Thunpreis». Dieser werde vom Gemeinderat der Stadt Thun zur öffentlichen Anerkennung besonderer gemeinnütziger Verdienste vergeben. – Die Führung von vormundschaftlichen Mandaten Beistand-, Beirat- und Vormundschaften) durch Privatpersonen erfolgten nach dem Prizip «Menschen stehen Menschen bei» und böten geeignete Hilfen im Alltag, wird in der Medienmitteilung erinnert. So würden gegenwärtig in der Stadt Thun unter der Aufsicht der Vormundschaftsbehörde rund 230 vormundschaftliche Mandate durch Privatpersonen geführt. Die Aufgaben bestünden je nach Bedarf in der Erledigung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten (Einkommens- und Vermögensverwaltung) und auf Wunsch auch in der persönlichen Betreuung: «Die privaten Mandatsträger leisten Hilfe bei Fragen rund um das Wohnen, den Beruf, die Arbeit, das Alter sowie bei der Lösung von Alltagsproblemen.» Für das soziale Engagement werde eine kleine Entschädigung ausgerichtet; es erfolge jedoch zum grössten Teil ehrenamtlich. Das Vormundschaftssekretariat unterstütze private Mandatsträger bei der Einführung in ihre Aufgabe und biete auf Wunsch Beratungen und einen Einführungskurs der Pro Senectute an.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004





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