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Adelboden: Massnahmen gegen unerwünschten Suchverkehr
Der Vorplatz vor der Post respektive vor dem Autobahnhof wird künftig durch die Gemeindepolizei kontrolliert. Die Parkplätze unterhalb des Touristcenters werden für die öffentliche Benützung gesperrt. – Die öffentliche Toilettenanlage auf dem Marktplatz wird vorerst geschlossen. – Mehr Ordnung und Sauberkeit auf den öffentlichen Brätliplätzen nötig. Das Personalreglement der Gemeinde ist per 1. Januar 2006 an die neuen personalrechtlichen Bestimmungen des Kantons anzupassen, wobei es sich um ein Geschäft der Gemeindeversammlung handelt.
Die Gemeindepolizei Adelboden wird neu die Parkplätze auf dem Vorplatz vor der Post respektive dem Autobahnhof kontrollieren. Die vier Kundenparkplätze der Post werden in eine blaue Zone mit einer zulässigen Parkzeit von 30 Minuten umgewandelt.
Gemeindeschreiber Peter Oester, Adelboden
Weiterhin gelten auf dem ganzen Platz ein Anhalteverbot sowie ein Parkverbot ausserhalb der Öffnungszeiten der Post. Die Abmachung mit der Post bildet Bestandteil der Massnahmen zur Verkehrsberuhigung im Dorfkern, welche kurz- und mittelfristig anstelle der nur langfristig zu realisierenden Entlastungsstrasse die nötigen Verbesserungen bringen sollen. Die Parkplätze unterhalb des Tourist Centers werden in Absprache mit den Anstössern mittels Absperrungen für die Öffentlichkeit gesperrt. Auch diese Massnahme soll den unerwünschten Suchverkehr in den Dorfkern reduzieren helfen.
Öffentliche Toilettenanlage Marktplatz
In der letzten Zeit häuften sich in der öffentlichen Toilettenanlage auf dem Marktplatz Vandalenakte und sogar Brandstiftungen. Daher muss diese Anlage leider bis auf weiteres geschlossen werden.
Öffentliche Brätliplätze
Unsere einheimischen Vereine unterhalten in sehr verdankenswerter Weise die öffentlichen Brätliplätze. Diese stellen einen unverzichtbaren Teil des touristischen Angebotes dar. Leider lassen die Benützer, auch einheimische Jugendliche, die Brätliplätze gelegentlich verschmutzt und unordentlich zurück. Zudem werden unnötigerweise Unmengen von Holz verbrannt, so dass die nächsten Besucher dann im benachbarten Wald Holz sammeln müssen. Daher unser Appell: Tragt Sorge zu den Brätliplätzen! Dies aus Respekt gegenüber den anderen Benutzern, aber auch gegenüber den Grundeigentümern, welche das Terrain unentgeltlich um Gebrauch überlassen haben.
Personalreglement
Der Kanton Bern hat seine Personalgesetzgebung gestrafft und in verschiedenen Punkten geändert. Daher muss auch das Personalreglement der Gemeinde per 1. Januar 2006 angepasst werden. Abgeschafft werden die zeitlich und bürokratisch aufwendigen Leistungsbeurteilungen, dagegen erhält der Gemeinderat respektive der gemeinderätliche Personalausschuss die nötigen Kompetenzen, um die sachgerechten Entscheide in Personalfragen nach freiem Ermessen zu treffen. Das Geschäft wird der Gemeindeversammlung vom 25. November 2005 zur Beratung vorgelegt. Der Entwurf des Reglementes kann ab sofort bei der Gemeindeverwaltung verlangt oder auf www.3715.ch eingesehen werden.
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