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Montag, 8. August 2005
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Kanton Bern: Arbeitslosenquote verharrt bei 2,6 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Juli um 357 auf 13’740 Personen gestiegen (Schweiz mit 139'902 Arbeitslosen 759 weniger als im Vormonat). Die Zunahme betraf vor allem Ausbildungsabgänger, das heisst Lehrlinge, Schüler und Studenten. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert auf 2,6 Prozent, während sie sich gesamtschweizerisch von 3,6 auf 3,5 Prozent verminderte.

aid/sc/bns. Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Bern nahm um 30 auf 21'063 Personen zu. Gesamtschweizerisch wurden insgesamt 208’300 Stellensuchende registriert, 1957 weniger als im Vormonat, während sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 469 auf 9128 Stellen verringerte.

Kanton Bern: Vor allem Ausbildungsabgänger betroffen

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im Kanton Bern hat die Altersgruppe von 15 bis 24 Jahre (+435 auf 2987 Personen) am stärksten betroffen. Bei den übrigen Altersgruppen blieben die Zahlen der Arbeitslosen unverändert oder sanken leicht. Als Folge der fehlenden Anschlusslösungen stieg die Zahl der arbeitslosen Lehrabgänger um 281 auf 650 Personen und die der Schüler/Studenten um 105 auf 448 Personen zu.

Mit 9539 Personen waren 410 Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländern sank die Zahl um 53 auf 4201 Personen. Bei den Männern stieg die Zahl der arbeitslos Gemeldeten um 49 auf 7010 (+0,7 Prozent), bei den Frauen stieg sie um 308 (+4,8 Prozent) auf 6730 Personen. Saisonal bedingt nahm die Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe weiter ab (–83 auf 1813 Personen). Bedeutende Zunahmen der Arbeitslosigkeit verzeichneten die Branchen Handel (+93 auf 2131), Gesundheitswesen (+49 auf 1094) und Unterrichtswesen (+74 auf 511). 431 Lehrkräfte waren im Juli ganz oder teilweise arbeitslos gemeldet.

Oberhasli mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit

In 16 von 26 Amtsbezirken stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die höchste Quote verzeichnete der Amtsbezirk Biel mit 3,7 Prozent gefolgt von Bern mit 3,6 Prozent. Die Quote liegt mit 1,1 Prozent im Amtsbezirk Oberhasli am tiefsten. Den stärksten Rückgang verzeichnete der Amtsbezirk Frutigen mit –0,3 Prozentpunkten.
Von den 21’063 Stellensuchenden (+30) gingen 4046 Personen (–20) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 1292 Personen (–145) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 490 (–75) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Gemessen am Total der Stellensuchenden waren 19,2 Prozent (Vormonat 19,3) in einem Zwischenverdienst. 6,1 Prozent (6,8) absolvierten ein Beschäftigungsprogramm und 2,3 Prozent (2,7) eine Weiterbildung.

Juli 2005
Männer
Frauen
Total
Vormonat
Differenz
Total
Vormonat
Differenz
Total Kanton Bern 7010 6730 13'740 13'383 357 2,6 % 2,6 % 0,0
Frutigen 85 81 166 190 –24 1,7 % 2,0 % –0,3
Interlaken 202 178 380 384 –4 1,8 % 1,9 % –0,1
Niedersimmental 127 145 272 263 9 2,5 % 2,4 % 0,1
Oberhasli 29 19 48 56 –8 1,1 % 1,3 % –0,2
Obersimmental 34 26 60 60 0 1,4 % 1,4 % 0,0
Saanen 32 32 64 60 4 1,3 % 1,2 % 0,1
Thun 637 670 1307 1330 – 23 2,8 % 2,8 % 0,0
Total Oberland 1146 1151 2297 2343 –46



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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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