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| Ballonfahrt in eisigen Höhen. – Bild rechts: Blick auf den Aletschgletscher. (Bilder Arie de Bruin) |
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Kandersteg: Alpine Traumfahrt im Heissluftballon
Bei nahezu idealem Ballonwetter sind am Dienstagmorgen in Kandersteg im Rahmen der 44. internationalen hochalpinen Ballonwochen in Kandersteg (7. bis 20. August 2005) zwei Heissluftballone aufgestiegen und nach rund zweieinhalbstündiger Fahrt via Oeschinensee, Kanderfirn und Aletschgletscher in der Gegend von Fiesch/Lax (Kanton Wallis) gelandet.
Kurz vor dem Aufstieg in Kandersteg. (Bild Dora Schmid-Zürcher)
svr. Mit der Fahrt der beiden je 4500 Kubikmeter grossen Heissluftballone HB-QBI «Quo vadis» und HB-QFT mit insgesamt acht Besatzungen und Passagieren an Bord hat damit – anders als in den beiden vorangegangenen Jahren – an der internationalen hochalpinen Ballonwoche in Kandersteg wieder gestartet werden können. Demgegenüber wurde bereits am Vortag – siehe auch Ballonwetter in Kandersteg vorausgesagt vom Montag, 8. August 2005 – der für Mittwoch, 10. August in Kandersteg vorgesehener Start von vier Gasballons, die den Alpen entlang Richtung Poebene hätten fahren sollen, wegen Problemen im Zusammenhang mit der Luftraumüberwachung in Norditalien abgesagt. Aus Ballonfahrerkreisen verlautet, zwei davon seien bereits heute Dienstag in Attisholz (Solothurn) in Richtung Österreich gestartet.
Patrik Schmidle ist mit inzwischen 1500 Starts und Landungen – davon nicht weniger als 176 Alpenfahrten – in 25 Jahren ein sehr erfahrener Ballonpilot.
Mit einer nordwestlichen Höhenströmung machten die beiden Ballone bis zu 44 Stundenkilometer Fahrt. Der höchste auf dieser Fahrt erreichte Punkt lag auf rund 4000 Meter über Meereshöhe. Bei beinahe idealem Ballonwetter – laut «Quo-vadis»-Pilot Patrik Schmidle aus Buchrain (Kanton Luzern) kann mit derart günstigen Witterungsverhältnissen im Alpengebiet bestenfalls vier oder fünf Tagen im Jahr gerechnet werden – landeten beide Ballons nach der Fahrt über Oeschinensee und Aletschgletscher in der Gegend von Fiesch/Lax im Kanton Wallis. Auf eine beabsichtigte Zwischenlandung auf dem Kanderfirn hatte allerdings wegen zu starken Turbulenzen in Bodennähe verzichtet werden müssen.
| Berner Oberland News |
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