Donnerstag, 25. August 2005 |
|
|
Sigriswil: Entwarnung nach Trinkwasserverschmutzung
Das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Wasserversorgungsgenossenschaft Sigriswil ist laut einer Medienmitteilung wieder in Ordnung und kann normal gebraucht werden.
pd/bns. Die Ursache der Verschmutzung war nach Angaben der Wasserversorgungsgenossenschaft Sigriswil der aussergewöhnliche Niederschlag in der Nacht auf Montag, der dazu geführt habe, «dass alle Quellen, welche mit einer Ultraviolettentkeimung ausgerüstet sind, automatisch verworfen wurden». Gleichzeitig sei der Seewasserspiegel so schnell angestiegen, dass das Grundwasserpumpwerk in Gunten aus Sicherheitsgründen auch habe abgestellt werden müssen: «Als einziges Wasser, welches nicht verworfen und nicht trüb war, stand uns das Wasser aus den Teuffengrabenquellen in Meiersmaad zur Verfügung.» Diese Quelle habe seit dem 1975 noch nie Kolibakterien aufgewiesen, so dass sie bisher nicht entkeimt worden sei. Sicherheitshalber seien aber am Montag Proben aus allen Einläufen in das Pumpwerk Teuffengraben genommen worden: «Das Ergebnis, welches wir erst nach 24 Stunden am Dienstag um 10 Uhr erhielten, zeigte dann, dass leider auch die beste Quelle dem Extremniederschlag nicht standhielt und Colis enthielt; wir haben sofort über Radio Beo und mit Handzetteln über die Wasserverschmutzung informiert.». Mittlerweile habe sich die Lage beruhigt: «Die am Dienstag genommene Probe aus der Teuffengrabenquelle ist in Ordnung, so dass wieder gutes Wasser in das Reservoir Stampf gepumpt werden kann.» Alle betroffenen Reservoire sind nach Angaben der Wasserversorgungsgenossenschaft Sigriswil mit Chlor behandelt und es sei eine Netzspülung durchgeführt worden: «Deshalb kann das Wasser in den nächsten Tagen einen deutlichen Geruch oder Geschmack nach Chlor aufweisen.» Folgende Punkte seien dabei zu beachten:
| – |
Spülen Sie alle Hausinstallationen, indem Sie alle Hahnen während einiger Minuten laufen lassen. |
| – |
Nach Spülen der Leitungen kann das Wasser trotz Chlorgeruchs ohne Einschränkung als Trinkwasser verwendet werden. |
| – |
Bei einer Boilertemperatur von 60 Grad Celsius sind keine Massnahmen erforderlich. Bei einer niedrigeren Boilertemperatur sollte der Boilerinhalt einmal auf mindestens 60 Grad erhitzt werden. |
| – |
Das gechlorte Wasser eignet sich nicht für Speisung von Aquarien oder Fischkästen. |
| – |
Telefonnummern bei allfälligen Fragen: 033 251'33'50 / 079 439'77'78 |
| Berner Oberland News |
|
|
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7 |
|
| Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung. |
|
|
|
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!
|
Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion. |
| |
Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort.
|
 |
Leserbriefe an die Berner Oberland News sowie Anfragen für Werbebanner, Inserate und Bilder in druckfähiger Auflösung |
|
|
© 1996 bis 2005 by Peter Schmid
|