Dienstag, 23. August 2005 |
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Jeglicher Verkehr auf dem überfluteten Bahnhof Interlaken-Ost wurde eingestellt. (Bild Dora Schmid-Zürcher) |
Interlaken: Weite Teile des Bödelis überflutet
Angesichts einer als sehr angespannt bezeichneten Hochwassersituation im Amtsbezirk
Interlaken ruft die Bezirksführungsorganisation die Bevölkerung auf, unnötige Fahrten und Botengänge zu unterlassen und möglichst in den Häusern zu bleiben.
pd/bns. In Wilderswil ist laut einem in der Nacht auf Dienstag um zwei Uhr früh verbreiteten Mediencommuniqué die Lütschine über die Ufer getreten: «Sie hat weite Teile des Bödelis überflutet und ist zum Beispiel im Raum Ostbahnhof auf rund 30 Zentimeter angestiegen.» Die Strassen in Interlaken, Matten, Unterseen, Bönigen und Wilderswil sind nach Angaben der Bezirksführungsorganisation grösstenteils überflutet. Die Zufahrten nach Grindelwald und Lauterbrunnen seien ab Interlaken unpassierbar: «Ab Dienstagmorgen besteht für Notfälle eine kostenpflichtige private Luftbrücke.» Im Raum Brienzersee sei die Strasse am rechten Ufer nur bis Oberried befahrbar: «Die A8 am linken Ufer ist gesperrt.»
In Interlaken wurde laut Bezirksführungsorganisation eine Militärunterkunft in Betrieb genommen, in welcher 150 Personen die Nacht verbracht hätten. Der Schulbetrieb einschliesslich Kindergarten in Wilderswil, Bönigen, Matten, Interlaken und Unterseen sei am Dienstag eingestellt, heisst es im weiteren: «Die Eltern werden gebeten, die Kinder zu Hause zu behalten; ebenso fallen die Berufsschule im BZI und der Unterricht am Gymnasium aus.» Auch die vorgesehene Papiersammlung in Unterseen falle aus.
| Berner Oberland News |
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