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Samstag, 27. August 2005
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Trinkwasser in Thun trotz stark verschmutztem Seewasser einwandfrei

Trotz stark verschmutztem Seewasser ist das Trinkwasser im ganzen Versorgungsgebiet der Energie Thun AG von einwandfreier Qualität und kann problemlos getrunken werden. Im Gebiet Längmaad–Einigen–Gwatt kann laut einer Medienmitteilung der Gemeindeführungsorganisation (GFO) Spiez Entwarnung gegeben werden.

sth/gfo/bns. Auch vom Seewasser respektive den stehenden Gewässern geht laut einer von der Stadt Thun verbreiteten Medienmitteilung keine direkte Gefahr für die Bevölkerung aus. Das Wasser sei aber stark verschmutzt und es gelte nach wie vor ein absolutes Badeverbot im See: «Gemäss dem in der Spital Thun-Simmental AG für Hygiene verantwortliche Arzt Daniel Wyss sollten die üblichen hygienischen Massnahmen bewusst angewandt werden.» So seien nach jedem Kontakt mit verunreinigtem Wasser die Hände mit Seife zu waschen: «Eine weitere Desinfektion ist dagegen nicht nötig.»

Abwasserpumpwerk wieder in Betrieb

Seit Samstagvormittag elf Uhr ist laut Medienmitteilung das Abwasserpumpwerk im Gebiet Schadau–Scherzligen wieder in Betrieb.

Transformatorenstation im Bälliz

Die Transformatorenstation im Kaufhaus Schaufelberger im Bälliz konnte laut Medienmitteilung trockengelegt werden: «Das Hochwasser zerstörte den Trafo, der neu gebaut werden muss, was jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.» In der Zwischenzeit werde ein Ersatztransformator bereitgestellt. Da es sich um eine Hochspannungsanlage handle, nehme die Installation eine gewisse Zeit in Anspruch.

Spiez: Entwarnung im Gebiet Längmaad–Einigen–Gwatt

Nach einer bakteriologischen Verunreinigung des Trinkwasser im Gebiet Längmaad–Einigen–Gwatt – siehe auch Teile der Gemeinde Spiez: Kolibakterien im Wasser vom Freitag, 26. August 2005 – kann laut einer Medienmitteilung der Gemeindeführungsorganisation Spiez ab sofort wieder ohne Einschränkungen konsumiert werden. Für das übrige Gemeindegebiet habe nie ein Risiko.bestanden. Wegen einer bakteriologischen Verunreinigung seien das Trinkwasser mit Chlor behandelt und eine Netzspülung durchgeführt worden, verlautet im weiteren: «Dadurch kann das Wasser in den nächsten Tagen einen deutlichen Geruch oder Geschmack nach Chlor aufweisen.» – Die Gemeindeführungsorganisation Spiez folgende bittet, folgende Punkte zu beachten:
Die Hausinstallation ist ebenfalls zu spülen (Wasser bei allen Hahnen während einigen Minuten laufen lassen).
Nach Spülung der Hausinstallation kann das kalte Leitungswasser, trotz Chlorgeruch, ohne Einschränkung als Trinkwasser verwendet werden.
Bei einer Boilertemperatur von 60 Grad Celsius sind beim Warmwasser keine Massnahmen erforderlich. Bei einer niedrigeren Boilertemperatur sollte der Boilerinhalt auf mindestens 60 Grad Celsius erhitzt werden.
Das gechlorte Trinkwasser eignet sich nicht für die Speisung von Aquarien oder Fischkästen.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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