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Mittwoch, 10. August 2005
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Halbjahresstatistik 2005: Weniger Verkehrsunfälle, Verletzte und Tote

Die Zahl der Verkehrsunfälle auf den Strassen des Kantons Bern ist im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres deutlich zurückgegangen. Auch die Zahl der Verletzten und der Todesopfer blieb klar unter derjenigen des ersten Halbjahrs 2004.

Unfälle 1. Halbjahr 2005 1. Halbjahr 2004 Veränderung
Innerorts 2120 2330 -9,0%
Ausserorts 708 770 -8,1%
Autobahnen und
Autostrassen
490 534 -8,9%
Total Kanton Bern 3318 3634 -8,7%
Verletzte 1. Halbjahr 2005 1. Halbjahr 2004 Veränderung
Innerorts 1037 1247 -16,6%
Ausserorts
406 496 -18,1%
Autobahnen und
Autostrassen
179 223 -19,7%
Total Kanton Bern
1622 1966 –17,5%
Tote 1. Halbjahr 2005 1. Halbjahr 2004 Veränderung
Innerorts
13 12 –1
Ausserorts
12 17 –5
Autobahnen und
Autostrassen
1 3 –2
Total Kanton Bern
26 32 –6

pkb/S. Im ersten Halbjahr 2005 ereigneten sich laut einer Medienmitteilung im Kanton Bern (inklusive Stadt Bern) 3318 Verkehrsunfälle. Das sind 316 oder 8,7 Prozent weniger als in der gleichen Zeitspanne des Vorjahres. Verletzt wurden 1622 Personen, das sind 344 oder 17,5 Prozent weniger als im Jahr 2004. Die Zahl der Todesopfer mit 26 um 6 niedriger als im Vorjahr. – 2120 Unfälle ereigneten sich nach Angaben der Kantonspolizei innerorts (–9,0 Prozent). Dabei wurden 1037 (–16,6 Prozent) Personen verletzt und 13 (eine mehr als 2004) getötet. Ausserorts sank die Zahl der Unfälle um 8,1 Prozent auf 708. Dabei wurden 406 (–18,1 Prozent) Personen verletzt. Die Zahl der Todesopfer sank von 17 auf 12. Auf Autobahnen und Autostrassen sank die Zahl der Unfälle um 8,9 Prozent auf 490. Bei diesen Unfällen wurden 179 (–19,7 Prozent) Personen verletzt und 1 Person (Vorjahr 2) getötet.

Amtsbezirk
Unfallgeschehen in den Amtsbezirken
Unfälle Unfälle mit
Personenschäden
Unfälle ohne
Personenschäden
Januar
bis
Juni
2005
Januar
bis
Juni
2004
Januar
bis
Juni
2005
Januar
bis
Juni
2004
Januar
bis
Juni
2005
Januar
bis
Juni
2004
Aarberg 73 88 35 42 38 46
Aarwangen 131 164 59 69 72 95
Bern 877 882 299 350 578 532
Biel 155 212 62 99 93 113
Büren 35 62 20 32 15 30
Burgdorf 168 188 62 82 106 106
Courtelary 54 60 26 31 28 29
Erlach 18 36 13 18 5 18
Fraubrunnen 94 114 42 57 52 57
Frutigen 60 57 26 24 34 33
Interlaken
107 96 53 38 54 58
Konolfingen 139 144 73 73 66 71
La Neuveville 11 15 3 8 8 7
Laupen 36 38 15 22 21 16
Moutier 39 59 20 25 19 34
Nidau 86 87 34 48 52 39
Niedersimmental 62 90 30 42 32 48
Oberhasli 26 18 17 10 9 8
Obersimmental 37 46 14 20 23 26
Saanen 36 36 11 11 25 25
Schwarzenburg 33 32 11 15 22 17
Seftigen 104 90 47 46 57 44
Signau 49 60 27 25 22 35
Thun 243 252 122 142 121 110
Trachselwald 60 72 32 38 28 34
Wangen 95 102 49 47 46 55
Autobahnen und Autostrassen 490 534 134 163 356 371

Die Zahl der verunfallten Zweiradfahrer sank um 14,4 Prozent auf 505. Dabei wurden 496 (582) Personen verletzt. Die Zahl der Todesopfer ist von 8 auf 9 angestiegen. Im ersten Halbjahr sind 224 (249) Velofahrer verunfallt. Dabei verletzten sich 220 (2004: 245) Personen und 4 (4) kamen ums Leben. Bei den 66 (59) verunfallten Mofafahrern wurden 65 (58) Personen verletzt; wie im Vorjahr starb eine Person. Mit Kleinmotorrädern sind 24 (64) Personen verunfallt; dabei wurden 23 (63) Personen verletzt und 1 (1) getötet. Mit Motorrädern unter 125 Kubikzentimeter sind 64 (107) Personen verunfallt. Dabei wurden 64 (107) Personen verletzt und 0 (0) Personen kamen ums Leben. 127 (111) Personen sind mit Motorrädern über 125 Kubikzentimeter verunfallt. Dabei zogen sich 124 (109) Personen Verletzungen zu, 3 (2) Personen kamen ums Leben. – Um 23 Prozent – von 165 auf 127 – abgenommen hat die Zahl der verunfallten Fussgänger. Dabei wurden 122 (157) Personen verletzt und 5 (8) getötet. Die Zahl der auf Fussgängerstreifen verunfallten Personen hat um 14,3 Prozent – von 70 auf 60 – abgenommen. Dabei wurden 58 (66) Personen verletzt und 2 (4) getötet. Die Zahl der auf Fussgängerstreifen verunfallten Personen über 65 Jahren hat sich von 26 auf 24 verringert; verletzt wurden 23 (22), getötet 1 (4) Senioren.

Die Zahl der verunfallten Kinder (bis zum vollendeten 15. Altersjahr) hat um 31,9 Prozent auf 96 abgenommen. 94 (139) Kinder wurden verletzt 2 (2) getötet.

Bei den Unfallursachen steht die Geschwindigkeit mit 18,9 Prozent an der Spitze (2004: 16,7 Prozent), gefolgt von der Missachtung des Vortrittsrechts (15,1 Prozent / Vorjahr 15,7 Prozent) und der Unaufmerksamkeit (14,3 Prozent / Vorjahr: 15,4 Prozent). Eine Einwirkung von Alkohol wurde bei 6,2 Prozent (6,3 Prozent) der Unfälle festgestellt.

Bei den Verursachern, bei denen der Zustand des Fahrers bzw. Fussgängers eine Rolle spielte, wurde in 55,2 Prozent (Vorjahr: 56,7 Prozent) der Fälle die Einwirkung von Alkohol festgestellt. In 18,6 (21,1) Prozent der Fälle war es ein momentaner Schwächezustand, in 16,1 (10,7) Prozent die Einwirkung von Drogen, in 2,1 (2,7) Prozent die Einwirkung von Medikamenten.

Aufgeteilt nach dem Alter der Unfallverursacher steht die Altersgruppe 20 bis 24 Jahre mit 16,6 Prozent der Unfälle an der Spitze (2004: 14,9 Prozent), gefolgt von den Altersgruppen 25 bis 29 und 35 bis 39 Jahre (je 10,3 Prozent, Vorjahr: 11,3 beziehungsweise 10,4 Prozent) und der Altersgruppe 40 bis 44 Jahre (9,7 Prozent, Vorjahr: 8,2 Prozent).

Berner Oberland News

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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