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Mittwoch, 31. August 2005
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Sonderausstellung 200 Jahre Unspunnenfest im Zinnfigurenmuseum Interlaken: «Alles nach bestem Wissen und Gewissen positioniert». (Bilder Dora Schmid-Zürcher)
Zinnfigurenmuseum Interlaken: Sonderausstellung 200 Jahre Unspunnenfest
Das 200-Jahre-Jubiläum des Unspunnenfestes hat die Stiftung zur Förderung von Tradition und Geschichte zum Anlass genommen, im Zinnfigurenmuseum im Schloss Interlaken unter dem Titel «Stadt und Land – Konflikt und Mitenand» noch bis am 16. Oktober eine unterhaltsame und zugleich aufschlussreiche Sonderausstellung zu präsentieren.
Hans-Peter von Peschke an der Vernissage.
pd/bns. Der Historiker Hans-Peter von Peschke und der Theologe Ernst Axel Knauf, Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie, werfen in dieser am Dienstagabend eröffneten Ausstellung interessante Schlaglichter auf die Stadt-Land-Beziehung, die schliesslich zur Durchführung des ersten Unspunnenfestes im Jahr 1805 führte. Nicht zu jedem Thema waren im Museum oder bei Sammlerkollegen die ganz genau entsprechenden Figuren zu bekommen: Laut Hans-Peter von Peschke sind deshalb bewusst einige historische Ungenauigkeiten in Gewandung und Uniformen in Kauf genommen worden, obschon alles nach bestem Wissen und Gewissen positioniert worden sei. Manchmal hätten sie mit solchen Mitteln auch bestimmte Sachverhalte verdeutlicht, etwa, wenn sie die Berner Fahne auch dann einsetzten, wo sie vermutlich noch gar nicht in dieser Form vorhanden war ... Besonders wichtig sei den beiden Gestaltern der Sonderausstellung, dass die Aufstellungen – wie alle Dioramen im Museum – weniger belehren als vielmehr unterhalten und Spass machen sollen. Jeder Betrachter soll sich über viele kleine Szenen am Rande oder auch im Zentrum des Geschehens amüsieren können, gelegentlich einen Aha-Effekt erleben und gewisse witzige Einfälle dieser kleinen Ausstellung mit einem Schmunzeln bestaunen dürfen.

Zinnfigurenausstellung in der Propstei im Schloss Interlaken. Bis 16. Oktober 2005. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr; Montag geschlossen. Eintritt Erwachsene fünf, Kinder zwei Franken. Information: Telefon 033 823'13'32.
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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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