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Kalkbrennen auf dem Ballenberg
Am Donnerstag, 4. August 2005 wird – bis zum Sonntag, 7. August – der Kalkofen im Schweizerischen Freilichtmuseum für ländliche Kultur Ballenberg (FLM)) angefahren. Das Kalkbrennen wie es auf dem Ballenberg seit fünf Jahren gezeigt wird, war in früheren Zeiten ein weit verbreitetes Handwerk.
Der Ofen auf dem Ballenberg fasst an die 20 Tonnen Kalksteine. (Bild zvg)
«Viele Dörfer hatten ihre eigenen Öfen und brannten Kalk für Mörtel- und Verputzarbeiten oder als einfachen Anstrich», heisst es in einer Medienmitteilung: «Weitere Verwendung fand der Kalk in Gerbereien, in der Glas- und Keramikherstellung und als Düngemittel; Kalklauge diente auch zur Herstellung von Seife, allgemein galt Kalk in der Volksheilkunde auch als Heilmittel bei äusserlichen Wunden und Warzen.»
Um die 20 Tonnen Kalksteine haben laut Medienmitteilung im Brennofen auf dem Ballenberg Platz: «Die Steine werden während drei Tagen bei einer Temperatur um 1000 Grad Celsius gebrannt; anschliessend werden die Steine ‹gelöscht›, das heisst mit Wasser übergossen.» Der Kalkteig werde in der Grube «eingesumpft» und unter einer dünnen Wasserschicht bis zu drei Jahren gelagert. Das Wasser halte den Kalkteig geschmeidig und schütze im Winter vor Frostschäden.
Informationen. Auskünfte unter Telefon 033 952'10'30 täglich von 8.00 bis 17.00 Uhr.
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