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Gesamtarbeitsvertrag für die Mitarbeiter der BLS Lötschbergbahn AG
Nach längerer intensiver Arbeit ist es laut einer Medienmitteilung gelungen, die bisherigen einzelarbeitsvertraglichen Regelungen der Mitarbeiter der BLS Lötschbergbahn AG in einen Gesamtarbeitsvertrag zu überführen. Vorbehältlich der Genehmigung durch die zuständigen Gremien soll der Gesamtarbeitsvertrag auf Anfang 2006 in Kraft treten.
pd/bns. Vier zusätzliche Ferientage für das gesamte Personal der BLS Lötschbergbahn AG sowie wesentliche Vereinfachungen im Bereich der Zulagen, der Vergütungen und der arbeitszeitlichen Regelungen – dies sind laut Medienmitteilung die inhaltlichen Neuerungen des Gesamtarbeitsvertrags, auf den sich die Delegationen der BLS Lötschbergbahn AG als Arbeitgeber sowie der drei Gewerkschaften Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonalverband (SEV) , Transfair und Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF) geeinigt haben. Im Hinblick auf die geplante Fusion von BLS und RM sei eine Vertretung der RM-Mitarbeiter in die Verhandlungen einbezogen.
«Ausgehend von den bisherigen einzelarbeitsvertraglichen Regelungen der BLS haben sich die Vertretungen der Sozialpartner in harten Verhandlungen auf ein komplexes Paket von Lösungen geeinigt, das für beide Seiten gleichermassen zufriedenstellend geschnürt werden konnte», verlautet im weiteren: Kernpunkte wie die Wochenarbeitszeit von 41 Stunden und die Löhne seien unverändert in den Gesamtarbeitsvertrag übernommen worden: «Dem Vertrag werden rund 1850 Mitarbeiter unterstellt.»
Sofern die zuständigen Gremien der drei Gewerkschaften und der BLS Lötschbergbahn AG nach der Sommerpause den Vertrag genehmigen, findet laut Medienmitteilung die Vertragsunterzeichnung voraussichtlich Mitte September statt: «Damit ist sichergestellt, dass der Gesamtarbeitsvertrag für die BLS Lötschbergbahn AG per Anfang 2006 in Kraft treten kann; er wird für eine unbegrenzte Zeit abgeschlossen und ist erstmals auf Ende 2007 kündbar.»
| Berner Oberland News |
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