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Freitag, 1. Juli 2005
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Bundesratsausflug: Schlechtwetterprogramm am zweiten Tag

Schlechtes Wetter am zweiten Tag des traditionellen bundesrätlichen Jahresausflugs hat eine ursprünglich geplante Dampfbahnfahrt aufs Brienzer Rothorn verhindert. Weitere Höhepunkte bildeten die Besichtigung der kantonalen Schule für Holzbildhauerei und Geigenbau in Brienz und der Glockengiesserei im emmentalischen Bärau.

Überraschend besuchte der Gesamtbundesrat am Freitag das Freilichtmuseum Ballenberg. Nach einem währschaften Frühstück besichtigte die Landesregierung – unser Bild zeigt Bundsrat Christoph Blocher und den zurücktretenden Vizekanzler und Bundesratssprecher Achille Casanova an einem Webstuhl – die Ausstellung «Seide – von der Raupe zum kostbaren Tuch». (Bild zvg)

pd/pvr. Gemeinsames Frühstück mit Regierungsdelegationen der Kantone Uri und Nidwalden im Freilichtmuseum Ballenberg mit anschliessender Besichtigung des dortigen Tessiner-Hauses und seiner Seidenraupenkultur als jüngster Attraktion: So begann der Bundesrat laut einer Medienmitteilung den zweiten Tag seines traditionellen Jahresausflugs. Danach ging es nach Angaben der Bundeskanzlei nach Brienz, wo ein Besuch der kantonalen Schule für Holzbildhauerei und Geigenbau auf dem Programm stand. Die gemeinsame Wanderung mit der Berner Kantonsregierung durch die Aareschlucht sei ebenfalls der schlechten Witterung zum Opfer gefallen: «Stattdessen waren über Mittag gemütliches Beisammensein und Jassen Trumpf.»

Der Nachmittag gehörte laut Medienmitteilung dem Emmental: «Bundespräsident Samuel Schmid führte seine Gäste zuerst in die Glockengiesserei nach Bärau, von dort zu einer Kunstausstellung ins Schulhaus Trubschachen und schliesslich ins Chüechlihus Langnau, wo die Bevölkerung den Bundesrat zum Apéro begrüsste.» Das Nachtessen zum Abschluss der diesjährigen Reise sei im Schloss Hünigen bei Konolfingen serviert worden.

Am ersten Tag hatte sich der Bundesrat auf dem Weissenstein mit der Solothurner Kantonsregierung getroffen, anschliessend eine Schiffahrt von Altreu nach Büren an der Aare unternommen, im Schloss Nidau eine Ausstellung über die Korrektur der Jura-Gewässer und auf dem Mont Soleil das Wind- und Solarkraftwerk besucht und vor dem Helikopterflug ins Berner Oberland – siehe auch Bundesratsausflug: Von den Jurahöhen ins Berner Oberland vom Donnerstag, 30. Juni 2005 – die Uhrenfabrik Longines in St-Imier besichtigt.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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