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Vorne von links nach rechts: Gelson Rodrigues, Mauro Lustrinelli, Alain Portmann, Leandro Vieira, Eldin Jakupovic, David Pallas Rey, Adriano Pimenta. Mittlere Reihe: Heinrich Egger, Armand Deumi, Lukas Schenkel, Werner Gerber, Urs «Longo» Schönenberger, Adrian Kunz, Andres Gerber, Nelson Ferreira, Jürg Bodmer. Hintere Reihe: Klaus Kühne, José Gonçalves, Sehid Sinani, Ljubo Milicevic, Tiago Bernardini, Selver Hodzic, Silvan Aegerter, Martin Meyer. (Bilder Dora Schmid-Zürcher) |
Fussball: Der FC Thun vor dem Start in die neue Saison
Mit einem Budget von rund fünf Millionen Franken startet der Schweizer Fussballvizemeister FC Thun 1898 in die neue Spielsaison: «Wir gehen gezwungenermassen mit einer ‹neuen› Mannschaft in die kommende Meisterschaft, da wir den Preis für den Erfolg der letzten Saison – Rücknahme von Leihspielern durch Stammklubs und Topangebote für ‹eigene› Spieler wo wir finanziell nicht mithalten können – zu zahlen haben», verlautete an einer Medienorientierung.
Cheftrainer Urs Schönenberger mit den neuesten Zuzügen José Gonçalves, Leandro Vieira, Adriano Pimenta, Eldin Jakupovic und Tiago Bernardini (von links nach rechts).
ds/pvr. Die Saison 2004/2005 könne als erfolgreichste in der Klubgeschichte gefeiert werden, erinnerte FC-Thun-Präsident Kurt Weder an der Medienorientierung: Vizemeister in der «Axpo Super League» und erstmalige Qualifikation für die Qualifikationsspiele der «Champions League» sowie Schweizermeister bei den U-19. Der «Supererfolg» der letzten Saison lasse sich bei realistischer Betrachtungsweise nur mit allergrössten Anstrengungen wiederholen: «Wir gehen gezwungenermassen mit einer ‹neuen› Mannschaft in die kommende Meisterschaft, da wir den Preis für den Erfolg der letzten Saison zu zahlen haben. Weder nannte die Rücknahme von Leihspielern durch Stammklubs und Topangebote für «eigene» Spieler, bei denen der FC Thun finanziell nicht mithalten können. Es sei eine höchst schwierige Aufgabe für den Sportchef, eine neue schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen und für den Trainer daraus ein eingespieltes Team zu formieren», führte Weder an der Medienorientierung aus. Sportchef Werner Gerber wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es auch von Vorteil sei neue Spieler zu haben, die nicht vorbelastet seien und keinen Vergleich zwischen Latour und Longo anstellten.
FC-Thun-Präsident Kurt Weder (links) und Trainer Urs «Longo» Schönenberger.
FC Thun Betriebs AG
Seit 1. Juli 2005 wird der gesamte Betrieb des FC Thun – mit Ausnahme der Viertligamannschaft – über die FC Thun Betriebs AG abgewickelt: «Die gesamte Führungsstruktur wird personell verstärkt und noch professioneller und vor allem kundenfreundlicher organisiert (Bezug von neuen Büros für die Geschäftsstelle und das Marketing mit integriertem Fan-Shop an der Gwattstrasse 16, Thun); neue EDV- und Telefonanlage.» Als von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des FC Thun bezeichnete Weder die Lösung der Stadionfrage: «Nach den Herbstferien gilt es, mit aller Energie alle nötigen Anstrengungen zu unternehmen, um die Volksabstimmung vom 12. Februar 2006 für ein schmuckes Fussball-Kleinstadion Thun-Süd und die dringend benötigen Fussballfelder erfolgreich zu gestalten.» Weder rief im weiteren zum Kauf von Aktien der FC Thun Betriebs AG auf: «Dies ermöglicht uns, im Rahmen unserer bescheidenen finanziellen Möglichkeiten weiterhin ein starkes Kader für unser Axpo-Super-League-Teams unter Vertrag zu nehmen und einen erfolgreichen Ausbau unserer Nachwuchstätigkeit weiter zu entwickeln.» Laut Weder sind von 10'000 Aktien zu nominal zehn Franken 6000 plaziert worden und man hoffe noch 3000 zum Verkaufspreis von 150 Franken abzusetzen.
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Torhüter: (1) Eldin Jakupovic, Schweiz (18) Alain Portmann, Schweiz. – Feldspieler: (2) José Gonçalves, Schweiz/Portugal. (3) Leandro Vieira, Brasilien. (4) Sehid Sinani, Schweiz/Serbien-Montenegro. (5) Ljubo Milicevic, Australien. (6) Tiago Bernardini, Brasilien. (7) Henri Siqueira, Schweiz (steht vor Vertragsabschluss). (8) Gelson Rodrigues, Brasilien. (9) Adriano Pimenta, Brasilien. (11) Andres Gerber, Schweiz. (12) Armand Deumi, Kamerun. (13) Omar Pape Faye, Senegal. (14) Nenad Savic, Schweiz. (15) Eren Sen, Deutschland (steht vor Vertragsabschluss); (17) Adrian Moser, Schweiz. (19) Silvan Aegerter, Schweiz. (20) Mauro Lustrinelli, Schweiz. (21) Nelson Ferreira, Portugal. (22) David Pallas Rey, Spanien. (23) Lukas Schenkel, Schweiz. (26) Selver Hodzic, Schweiz. Mutationen 1. Mannschaft, definitive Zuzüge: Tiago Bernardini von União São Joã Esporte Clube, Adriano Pimenta von Guarani Futebol Club und Eldin Jakupovic von GC Zürich. – Definitive Abgänge: Mario Raimondi zum BSC Young Boys Bern, Fabio Coltorti zu GC Zürich, Michel Renggli zu GC Zürich, Pascal Cerrone zum FC St.Gallen, Baykal Kulaksizoglu zum FC Basel sowie Samuel Ojong. |
Schmerzhafte Abgänge Die Abgänge von Mario Raimondi zum BSC Young Boys Bern, Fabio Coltori zu GC Zürich, Michel Renggli zu GC Zürich, Pascal Cerrone zu St. Gallen und Baykal Kulaksizoglu zum FC Basel schmerzten, wurde an der Medienorientierung eingeräumt. Überdies sei auf die Option, Samuel Ojong definitiv zu übernehmen, verzichtet worden, da er leider die Erwartungen im letzten Jahr nicht erfüllt habe. In der Zwischenzeit seien jedoch bereits einige Transfers ganz klar nach der Philosophie des FC Thuns behandelt worden: «Man gibt nicht Geld aus, das man nicht hat!» Zwar seien mit namhaften Spielern auch Gespräche geführt worden, aber aus verschiedenen Gründen sei nichts daraus geworden. – Sportchef Werner Gerber zeigte sich davon überzeugt, dass nach dem Abgang von Goali Coltort mit Eldin Jakupovic einen richtigen Goali geholt zu haben. Auf der linken Seite werde es ein Manko durch den Abgang von Cerrone und Raimondi geben. Gerechnet habe man mit Savic doch sei der leider noch nicht so weit. Deshalb sei das Augenmerk vor allem auf die linke Seite gerichtet worden, und nun werde man mit Vieira und Gonçalves – der Linksverteidiger José Gonçalves hat laut einer Meldung vom späteren Dienstagabend beim FC Thun einen Dreijahrevertrag unterzeichnet – zwei Spieler haben, die das Loch ausfüllen sollen. Mit dem Abgang von Renggli habe man einen sehr wichtigen Mann verloren und nun soll der Brasilianer Pimenta als Spielmacher einiges bewirken können. Mit Bernardini, der einige gesundheitliche Probleme und Anpassungsschwierigkeiten hatte, sei ein dritter Brasilianer da, der eine Nummer 6 oder auch einen Innenverteidiger spielen könne. Verhandlungen würden ferner mit dem Deutschen Eren Sen und auch mit Henri Siqueira-Barras von Neuchâtel Xamax geführt.
Sportchef Werner Gerber.
Organisation Verein FC Thun 1898 und FC Thun Betriebs AG
Hannes Imboden ist als Medienchef zurückgetreten und hat sein Amt an Christian Stahl übergeben. Imboden wird auch von seinem Amt als Vizepräsident an der nächsten Generalversammlung im August zurücktreten, da er in Bern zwei Hotels gepachtet habe und nun seine Freizeit vermehrt der Hotellerie widmen möchte.
Vorstand/Verwaltungsrat: Präsident Kurt Weder. Vizepräsident Hannes Imboden (bis August 2005). 1. Mannschaft Werner Gerber. Marketing/Administration Marco Frozza. Nachwuchs Beat Germann. Finanzen Marc Zahnd. Sekretär Werner Liebi. – Trainerstab 1. Mannschaft. Cheftrainer Urs Schönenberger. Assistenztrainer Adrian Kunz. Torhütertrainer Marcel Joliat. Material Heinrich Egger. –
Medizinische Abteilung 1. Mannschaft. Physiotherapeut Klaus Kühne. Masseure Jürg Bodmer und Martin Meyer. Ärzte Rolf Hess, Gianni Walter und Viktor Wienert. –
Marketing. Leiter Marketing Heinz Moser. Leiter Verkauf Marco Zumkehr. –
Heimspiele. Infrastruktur Heimspiele Hanspeter Vetsch. – Sicherheit. Broncos Security GmbH Jegenstorf. – Nachwuchs. Technischer Verantwortlicher Bernhard von Gunten. – Geschäftsstelle. Leitung Monika Math. – Medien. Medienverantwortlicher Christian Stahl. TV-Betreuung Hanspeter Vetsch. Speaker Luzi Fricker.
Spielplan. Qualifikation Champions League, 2. Runde. Dienstag, 26. Juli 2005, 20 Uhr: Dynamo Kiew – Thun. Mittwoch, 3. August 2005, 20.15: Thun – Dynamo Kiew. – Super League 2005 (bis zur Winterpause). Samstag, 16. Juli, 19.30 Uhr: Thun – Aarau. Freitag, 22. Juli, 19.30 Uhr: Thun – Basel. Samstag, 30. Juli, 19.30 Uhr: St.Gallen – Thun. Samstag, 06. August, 19.30 Uhr: Zürich – Thun. Sonntag, 14. August, 16 Uhr: Thun – Grashoppers. Samstag, 20. August, 18.30 Uhr: Neuchâtel Xamax – Thun. Samstag, 27. August, 19.30 Uhr: Thun – Yverdon. Samstag, 10. September, 19.30 Uhr: Young Boys – Thun. Mittwoch, 21. September, 19.30 Uhr: Thun – Schaffhausen. Samstag, 24. September, 19.30 Uhr: Aarau – Thun. Samstag, 01. Oktober, 19.30 Uhr: Basel – Thun. Samstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr: Thun – St.Gallen. Sonntag, 30. Oktober, 16 Uhr: Thun – Zürich. Sonntag, 06. November, 16 Uhr: Grashoppers – Thun. Samstag, 19. November, 19.30 Uhr: Thun – Neuchâtel Xamax. Sonntag, 27. November, 16 Uhr: Yverdon – Thun. Sonntag, 04. Dezember, 16 Uhr: Thun – Young Boys. Sonntag, 11. Dezember, 16 Uhr: Schaffhausen – Thun. – (Änderungen vorbehalten)
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