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Leserbrief: Für «Tempo 30» mit Fussgängerstreifen statt «Zone 30»
Peter W. Eisenhart aus Interlaken schreibt: «Die Saison ist ausgebrochen wie jedes Jahr mit all ihren Aktivitäten auf unseren Strassen und Plätzen. Touristen entsteigen (zum Glück noch) in Scharen den vielen Bussen und auch PKW und der OeV bringen Leute ins Dorf. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister aller Art freuts. Der Verkehr zirkuliert und ‹Zone 30› ist völlig überflüssig, denn mit den überall ungeordnet die Strassen überquerenden Fussgängern, den parkierenden Anlieferern, den Kutschen, den Ve1os und den immer wieder strassenauflochenden Bauequipen, kann sowieso nicht über 30 Stundenkilometer gefahren werden. Tatsächlich stört das eigentlich gar nicht so sehr, denn dieses Szenario dauert höchstens ein paar Wochen und dann sind wir wieder «unter uns» und sind glücklich wenn. noch ein paar Busse anhalten, einige Touristen die Strassen überqueren und einige Autos mit Ausländernummern an der «Höhe» parkieren und die Leute sich hier verpflegen und einkaufen. – Wo liegt denn das Problem? Vielleicht bei ungleichen Gesetzen zwischen Eidgenossenschaft und Kanton, denn. die Frage lautet: Wo darf man Fussgängerstreifen anbringen? Möglicherweise liegt das Problem auch bei gewissen Strategen im Amtshaus oder im Gemeinderat, denn die Führung scheint schwach und Fehler sind offensichtlich. Der zuständige Gemeinderat hat anlässlich eines früheren. Info-Abends selbst die Lösung genannt, nämlich ‹Tempo 30› statt ‹Zone 30›! Wir fragen deshalb heute: Wieviel ist den Behörden die Sicherheit unserer Bürger und Touristen wert? Müssen sich die zu Fuss Gehenden nun jahrelang zwischen dem Verkehr durchkämpfen, verunsichert bleiben und vielleicht zu Opfern werden, nur weil man sich über die Gesetzesauslegung nicht einig ist. Verkehrsverantwortliche, zeigt endlich Führungsstärke und führt das problemlose ‹Tempo 30› mit Fussgängerstreifen ein und zwar noch in dieser Saison!»
| Berner Oberland News |
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