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Erstmals eine Journalistin als Miss Jungfrau
Die Journalistin Ayako Yoshimura und der Reisebürofachmann Isao Yamada aus Tokio sind Miss beziehungsweise Mister Jungfrau geworden.
Miss und Mister Jungfrau, begleitet von acht weiteren Gewinnern einer Studienreise in die Schweiz auf dem Jungfraujoch. Vorne von links nach rechts: Urs Kessler, Leiter Marketing und Betrieb der Jungfraubahnen, Mister Jungfrau Isao Yamada und Miss Jungfrau Ayako Yoshimura,(Bild zvg)
pd/bns. Über 500 japanische Reisebüromitarbeiter und erstmals auch Medienleute hatten sich sich laut einer Medienmitteilung bei einem Wettbewerb für die Kandidatur qualifiziert. Sechs Frauen und vier Männer erreichten nach Angaben der Jungfraubahnen die Schlussrunde: «Sie wurden zu einer Studienreise in die Schweiz eingeladen; zwei davon erkämpften nun auf dem Jungfraujoch den begehrten Titel.»
«Seit vielen Jahren treten die Jungfraubahnen aktiv auf dem asiatischen Markt auf –besonders in Japan, dem nach wie vor wichtigsten Herkunftsland der Gäste aus dem Fernen Osten», wird in der Medienmitteilung erinnert. Zusammen mit der damaligen Swissair hätten die Jungfraubahnen im Jahr 1998 zum ersten Mal einen Wettbewerb um die Wahl der Miss und des Mister Jungfrau ausgeschrieben: «Am Anfang war der bekannteste Schweizer in Japan, der K1-Champion Andy Hug als Mitbegründer der Trophy dabei.» Heute gehöre dieser Anlass zur Tradition und sei bei den Reisebüromitarbeitern in ganz Japan sehr beliebt: «In diesem Jahr haben über 500 Personen den umfangreichen Fragebogen über das Reiseland Schweiz und die Jungfraubahnen vollständig ausgefüllt und alle Fragen richtig beantwortet.» Aus den 500 Anwärtern seien sechs Frauen und vier Männer für den Final in die Schweiz eingeladen worden: «Alle Finalisten treffen sich in Japan regelmässig im ‹Jungfrau VIP Club› zu kulturellen und touristischen Anlässen mit Themen rund um die Schweiz.»
«Die Journalistin Ayako Yoshimura und der Reisebürofachmann Isao Yamada aus Tokio gewannen den eher spielerischen, fröhlichen Wettbewerb auf dem Jungfraujoch», heisst es in der Medienmitteilung. Die Wettkämpfe hätten neben dem traditionellen Fonduekochen unter anderem eine Partie Golf auf dem Gletscher und ein Curlingspiel im Eispalast umfasst: «Auch wenn nur die beiden mit einem Titel ‹Miss und Mister Jungfrau› ausgezeichnet wurden – für die ‹Verlierer› war die Studienreise in die Schweiz mehr als nur ein Trostpflaster.»
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