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PUK-Bericht Interlaken: Polizeiinterne Administrativuntersuchung
Im Zusammenhang mit Aussagen, die im Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) des Grossen Gemeinderats Interlaken enthalten sind, hat der Kommandant der Kantonspolizei Bern hat eine polizeiinterne Administrativuntersuchung eingeleitet.
«Im PUK-Bericht vom 13. Juni 2005 zu den verschwundenen Parkuhrengeldern in Interlaken wird ausgeführt, es sei aktenkundig und unbestritten, dass der Gemeindepräsident während der Zeit des Fahrausweisentzuges im Jahr 1997 mit dem Auto herumgefahren sei (teilweise auf dem Gemeindegebiet Interlaken, teilweise im Ausland)», wird in der Medienmitteilung erinnert. Laut dem Bericht sei der Gemeindepolizei Interlaken und mutmasslich auch der Kantonspolizei Bern bekannt gewesen, dass dem Gemeindepräsidenten der Fahrausweis – siehe unter anderem Verschwundene Parkgelder: Interlakner Gemeindepräsident tritt zurück vom Donnerstag, 30. Juni 2005 – entzogen worden sei; die Situation sei offenbar einfach toleriert worden: «Weiter wurde zu Protokoll gegeben, dass der ehemalige Leiter der Uniformpolizei der Gemeinde Interlaken öfters bei der Kantonspolizei vorgesprochen und diese aufgefordert habe, der Sache nachzugehen», heisst es in der Medienmitteilung der Kantonspolizei. Diese Vorwürfe seien dem Kommando der Kantonspolizei erst mit der Veröffentlichung des PUK-Berichts
– siehe auch Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) «betreffend verschwundener Parkuhrengelder» vom 13. Juni 2005 (Deeplink auf PDF-Datei) – zur Kenntnis gekommen: «Obwohl eine strafrechtliche Verfolgung auf Grund der eingetretenen Verjährung nicht mehr möglich ist, liegt eine fundierte Abklärung der erhobenen Vorwürfe im Interesse der Kantonspolizei Bern.» Der Kommandant habe deshalb eine polizeiinterne Administrativuntersuchung eingeleitet.
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