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Thun: Geständiger Schütze in Untersuchungshaft
Ein 26jähriger Schweizer hat gestanden, in der Nacht auf Samstag auf dem Bahnhofareal in Thun mehrere Schüsse in Richtung einer Personengruppe abgegeben zu haben. Dabei erlitt ein 17jähriger Mann einen Oberschenkeldurchschuss; er konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Spital entlassen werden. Der Schütze befindet sich in Untersuchungshaft.
pkb/S. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen waren laut einer Medienmitteilung am Sonntag drei Personen festgenommen und in Polizeihaft versetzt worden: «Nach eingehenden Befragungen konnten zwei von ihnen wieder auf freien Fuss gesetzt werden; ein 26jähriger Schweizer wurde in Untersuchungshaft versetzt.» Der Mann hat nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei gestanden, in der Nacht auf Samstag, 9. Juli 2005 – siehe auch Thun: Junger Mann durch Schuss am Bein verletzt vom Sonntag, 10. Juli 2005 – im Bereich des Bahnhofs aus einer Faustfeuerwaffe mehrere ungezielte Schüsse in Richtung der Personengruppe auf dem Bahnhofplatz abgeben zu haben. Dabei habe der 17jährige einen Oberschenkeldurchschuss erlitten: «Er konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Spital entlassen werden.» Der mutmassliche Schütze will laut Medienmitteilung die Schüsse abgefeuert haben, weil er sich verfolgt und bedroht gefühlt habe: «Weitere Ermittlungen sind im Gang.»
Der angeschossene 17jährige, anscheinend Teilnehmer an einem Anti-G8-«Basiscamp» in Thun – siehe auch Demonstration gegen Rechtsextremismus in Thun vom Sonntag, 10. Juli 2005 – war nach Angaben der Untersuchungsbehörden am Samstag, 9. Juli 2005 mit einer Schussverletzung ins Spital Thun gebracht worden. Nach seinen ersten Angaben soll er sich laut Medienmitteilung mit Kollegen in der Nacht zuvor beim Bahnhof in Thun aufgehalten haben, als eine ihm unbekannte Person einen Schuss auf ihn abgegeben habe.
| Berner Oberland News |
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