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Vermummte Demonstranten von der Thuner Innenstadt ferngehalten
Zwischen 50 und 70 meist vermummte Demonstranten sind am Donnerstagabend beim Bahnhof Thun von der Polizei daran gehindert worden, in die Innenstadt vorzudringen. Die Demonstration von Aktivisten der linken «Antifa»-Bewegung war nicht bewilligt. Es gab keine Verletzten und nach ersten Erkenntnissen keine Sachschäden. Die Personalien der Demonstranten wurden überprüft.
pkb/sth/S. Kurz vor halb neun Uhr am Donnerstagabend hatten sich nach gleichlautenden Medienmitteilungen der Stadt Thun und der Kantonspolizei auf dem Bahnhofplatz Thun zwischen 50 und 70 Demonstranten der «Antifa»-Bewegung auf den Weg Richtung Maulbeerplatz und Innenstadt gemacht: «Die grösstenteils Vermummten wurden jedoch am Nordrand des Platzes von Ordnungsdienstkräften der Polizei daran gehindert und zum Bahnhofgebäude zurückgedrängt; im Anschluss wurden ihre Personalien aufgenommen.»
«Der Vorsteher der Direktion Sicherheit der Stadt Thun, Gemeinderat Heinz Leuenberger, hatte den Demonstrationszug nicht bewilligt», wird in der Medienmitteilung im weiteren ausgeführt: «Er vereinbarte mit der Polizei Thun im Vorfeld, dass ein Vordringen des Demonstrationszuges in die Innenstadt verhindert werden soll.» Nach ersten Polizeierkenntnissen sollen nur wenige der Teilnehmer aus Thun gewesen sein.
«Antifa»-Aktivisten hatten nach einer Schussabgabe auf eines ihrer Mitglieder in der Nacht auf letzten Samstag – siehe auch Nach Schiesserei in Thun weitere Betroffene gesucht vom Mittwoch, 13. Juli 2005 und vorangegangene Meldungen – zu Demonstrationen aufgerufen. Eine erste habe am Sonntagnachmittag stattgefunden. Ein Mann habe einen Jugendlichen durch einen Schuss verletzt, wird in den beiden Medienmitteilungen erinnert: «Die gerichtlichen Untersuchungen dazu sind noch im Gange; der Thuner Gemeinderat verurteilt jede Form von Gewalt aufs schärfste und ist erleichtert, dass am Donnerstagabend weder Menschen verletzt noch Sachschäden angerichtet wurden.»
| Berner Oberland News |
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