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Begegnung des grossen Brienzerseemotorschiffs MS Brienz mit einem österreichischen Wasserflugzeug vom Typ Cessna C 208. (Bild Dora Schmid-Zürcher) |
Wasserflugzeuge in Bönigen: «Lärmarm starten»
Zu dem bereits am Freitag auf dem Brienzersee gewasserten zweimotorigen Flugboot UC1-Twin «Seabee» und zu einer «Beaver» DHC-2 DeHavilland sind am Wochenende am dritten Wasserflugzeugtreffen in Bönigen bei Interlaken ein leichtes Amphibienflugzeug – das italienische Flugboot Lake 250 «Renegade» mit der Immatrikulation I-AQUA aus Como – sowie die österreichische Cessna C 208 «Caravan» OE-EDM hinzugestossen.
ds/pvr. Es sei den Veranstaltern ein Anliegen sorgfältig zu fliegen und lärmarm zu starten: Laut Jvan Aeberli, Präsident der Seaplane Pilots Association Switzerland (SPAS) siehe auch Drittes Wasserflugzeugtreffen in Bönigen vom Freitag, 1. Juli 2005 – wurde Wert darauf gelegt, den Anlass sorgfältig durchzuführen: «Bis Sonntagabend haben sich an die hundert Personen das Vergnügen eines wunderschönen Fluges mit Start und Landung auf dem Brienzersee und über den See geleistet.» Die Wasserfliegerei werde zwar in Italien und Skandinavien liberaler gehandhabt, doch zeigt sich Aeberli dankbar dafür, dass mit der Bewilligung solcher Veranstaltung auch hierzulande den Piloten immer mehr Vertrauen geschenkt werde. In Italien dürften die Wasserflugzeuge überall landen, wo auch Motorboote zugelassen seien.
In Skandinavien sind laut Aeberli weit über hundert Wasserflugzeuge registriert, während es im restlichen Europa insgesamt nur ungefähr 50 weitere Wasserflugzeuge seien.
Anders als zum Beispiel in Kanada gälten die Wasserflugzeuge in der Schweiz nur als Gutwetterflugzeuge. Die Maschinen seien auch langsamer und hätten keine Enteisungsanlage.
| Berner Oberland News |
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