Donnerstag, 16. Juni 2005 |
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Beatenberg: Verunfallter Gleitschirmflieger war Testpilot
Bei dem am Mittwochnachmittag im Gebiet Oehrlimatte in Beatenberg tödlich abgestürzten Gleitschirmflieger handelt es sich um einen 29jährigen Deutschen, der als sehr erfahrener Testpilot galt.
pkb/S. Die bisherigen Ermittlungen haben laut einer Medienmitteilung der Untersuchungsbehörden ergeben, dass sich das Unglück während einem professionellen Testflug ereignete: «Hierbei wurde das Verhalten eines in der Entwicklung befindlichen Fluggerätes bis an die Grenzen erprobt.» Vom Testpiloten selber waren nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei die Leinen mit Knoten in der Länge verändert worden. Dies habe zu einer Reduktion der Festigkeit geführt: «Während einer Steilspirale, durch die dabei resultierenden G-Belastungen, rissen alle Leinen plötzlich und gleichzeitig, was zum Absturz des Piloten führte; der Notschirm wurde nicht ausgelöst.»
Am 15. Juni 2005 um etwa 14 Uhr war bei der Kantonspolizei die Meldung eingegangen, wonach im Gebiet Oehrlimatte oberhalb des «Luegibrügglis» in Beatenberg ein Gleitschirmflieger abgestürzt sei. Die aufgebotene Ärztin der Rettungsflugwacht – siehe auch Beatenberg: Gleitschirmflieger tödlich abgestürzt vom Mittwoch, 15. Juni 2005 – konnte bei dem verunfallten Mann nur noch den Tod feststellen können: «Der 29jährige deutsche Staatsangehörige war ein äusserst erfahrener Gleitschirmflieger; es war der dritte Flug, den er an diesem Tag mit dem gleichen Testschirm unternommen hatte.»
| Berner Oberland News |
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