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Donnerstag 16. Juni 2005
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Matten bei Interlaken: Kommission für Wirtschaft, Tourismus und Kultur

An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat von Matten bei Interlaken beschlossen, auf die neue Legislaturperiode eine Kommission für Wirtschaft, Tourismus und Kultur einzusetzen. – Der Leistungsvereinbarung der Gemeinden Interlaken, Unterseen und Matten mit dem Verein Bödeli Bibliothek wurde zugestimmt. – Vom Entscheid der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern betreffend der Öffnungszeiten des «Bistro Ruuge» nahm der Gemeinderat Kenntnis.

Der Gemeinderat beabsichtigt, auf die neue Legislaturperiode eine Kommission für Wirtschaft, Tourismus und Kultur einzusetzen. Dazu ist die Änderung des Organisationsreglementes erforderlich. Die Vorlage soll gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 6. November 2005 den Stimmberechtigten unterbreitet werden.
Gemeindeschreiber Peter Erismann, Matten
Die Kommission für Wirtschaft, Tourismus und Kultur soll aus fünf Mitgliedern bestehen und folgenden Aufgabenbereich erfüllen:
Vorberaten und Prüfen von Fragen zur Förderung der Wirtschaft in der Gemeinde.
Vorberaten und Prüfen von Fragen im Zusammenhang mit dem Tourismus.
Vermarktung von eingezontem Gewerbeland.
Pflege von Kontakten mit Exponenten der Wirtschaft und des Tourismus.
Förderung der Zusammenarbeit mit den Bödeligemeinden und den Agglomerationsgemeinden in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus.
Abgabe goldener Schlüssel für langjährige Gäste in Zusammenarbeit mit der Tourismusorganisation.
Förderung der Kultur in der Gemeinde.
Vereinswesen.

Bödelibibliothek

Die Gemeinden Interlaken, Unterseen und Matten beabsichtigen, mit dem Verein Bödeli Bibliothek eine Leistungsvereinbarung betreffend Unterstützung der Bödeli Bibliothek mit Gemeindebeiträgen abzuschliessen. Dabei sollen jährliche Gemeindebeiträge in der Höhe der Hälfte des Betriebsdefizits des Vereins vor Berücksichtigung der Beiträge der öffentlichen Hand, maximal 60'000 Franken geleistet werden. Die Vereinbarung soll auf den 1. Januar 2006 in Kraft treten und kann erstmals auf den 31. Dezember 2010 gekündigt werden. Die Leistungsvereinbarung wird der nächsten Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung unterbreitet.

«Bistro Ruuge»

Für das «Bistro Ruuge» an der Rugenstrasse 60 wurden die täglichen Öffnungszeiten bis längstens 23.00 Uhr festgesetzt. Gegen die Verfügung des Regierungsstatthalters reichte der Inhaber des «Bistro Ruuge» bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern eine Verwaltungsbeschwerde ein und beantragte, die täglichen Öffnungszeiten seien bis um 0.30 Uhr zu verlängern. – Die Volkswirtschaftsdirektion hat die Beschwerde nun kürzlich mit folgender Begründung abgewiesen:

Das «Bistro Ruuge» liegt in einer Umgebung, die eine besondere Beachtung der Lärmsituation nötig macht. Angesichts der Bedürfnisse der Nachbarschaft nach Schutz von übermässigen Einwirkungen erscheint die im Baubewilligungsverfahren festgelegte Schliessungszeit von 23.00 Uhr als verhältnismässige Einschränkung.
Der Beschwerdeführer konnte keine Gründe vorbringen, die ein Abweichen von der sowohl in der Baubewilligung als auch in der angefochtenen Verfügung festgelegten Schliessungszeit von 23.00 Uhr rechtfertigen würde.

Flugplatzareal: Zu viel Lärm am «Nissan Z Day»

Die Eventa GmbH, Bern, führte am 7. Mai 2005 auf dem Flugplatzareal den Anlass «Nissan Z Day» durch. Dabei wurden nicht alle vom Gemeinderat verlangten Auflagen eingehalten. Folgende, wichtige Auflagen wurden missachtet: Die Organisatoren sind dafür verantwortlich, dass während des ganzen Anlasses keine Rennen durchgeführt werden. Trotzdem herrschte aber Rennbetrieb mit grossem Motorenlärm. Zudem war die «Transit-Signalisation» ungenügend. Da die Durchführung des Anlasses auch schon im Vorjahr zu vielen Reklamationen führte und dieses Jahr die Auflagen des Gemeinderates nicht eingehalten wurden, hat der Gemeinderat auf Antrag der Sicherheitskommission beschlossen, auf weitere Gesuche der Eventa GmbH, Bern, für solche Anlässe auf dem Flugplatzareal nicht mehr einzutreten.

Ortsbus

Die Gemeindeversammlung bewilligte für den Ortsbus (Bödelibus) einen Kredit von total 157'000 Franken. Die Kosten zu Lasten der Gemeinde Matten betragen nun 165'083 Franken. Damit leistet die Gemeinde Mehrkosten von 8'083 Franken. Die Überschreitung der Mehrkosten werden wie folgt begründet: Der Versuch wurde ein Monat länger durchgeführt und Die Linienführung wurde aufgrund von Eingaben im Rahmen der Mitwirkung leicht verändert, was ebenfalls Mehrkosten verursachte. Der Gemeinderat hat dem Nachkredit zugestimmt. Die Abrechnung wird der nächsten Gemeindeversammlung zur Kenntnisnahme unterbreitet.

Im Frühjahr hatte der Gemeinderat die Postauto Berner Oberland darum gebeten, den Fahrplan des Bödelibusses zu korrigieren, da die Ankunft des Bödelibusses (Linie 4) sowie die Abfahrt des Zuges in Interlaken West (Richtung Bern) in der gleichen Minute erfolgen. Das Umsteigen insbesondere für ältere oder gehbehinderte Personen ist kaum mehr möglich.

Die Postauto Berner Oberland teilte dem Gemeinderat mit, dass die Züge nicht im genauen Halbstundenabstand verkehren, weshalb für die Busse der Linie 4, welche im Halbstundentakt verkehren, unterschiedlich gute Anschlussverhältnisse entstanden. Im Fahrplan 2006 werden die Züge diesen Halbstundenabstand anbieten, so dass auch die Umsteigebedingungen zwischen Zug und Bödelibus einheitlich sein werden.

Jungfraumarathon

Der Gemeinderat hat beschlossen, den diesjährigen Jungfraumarathon wie im Vorjahr mit einem Beitrag von 750 Franken zu unterstützen.

Baubewilligung

Folgende Abbruch- und Kleine Baubewilligung wurde erteilt. Alrotemp AG, Interlaken: Abbrechen des Tankstellendaches, Wiederherstellen der Balkonbrüstung, Erstellen von Umfassungsmauern längs Gsteigstrasse, Gsteigstrasse 31, Parzellen Nr. 1382/1428.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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