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Sonntag, 5. Juni 2005
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Gruppenbild bei der Staubbach-Alpkäserei (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

«Ogi-Weg» Grütschalp–Mürren eingeweiht

Einer von über zwanzig im Zuge eines Aufrufs zum «UNO Jahr des Sports» als Projekt des Turnverbands Berner Oberland vom Damenturnverein Lauterbrunnen in die Tat umgesetzten Ogi-Wegen ist am Samstag in Mürren eingeweiht worden.
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Projektbetreuerin Doris Schmied vom DTV lauterbrunnen am Ausgangspunkt des viereinhalb Kilometer langen «Ogi-Weges» bei der Standseilbahn-Bergstation «Grütschalp» der Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren (BLM).

ds/pd/pvr. Der viereinhalb Kilometer lange familienfreundliche und kinderwagengängige Panoramaweg führt von der Grütschalp vorbei an Wiesen, wo in nächster Zeit über 140 Kühe gesömmert werden und vorbei an der Staubbach-Alpkäserei nach Mürren. Ein acht Kilometer langer «Mountain-View-Trail» für Sportlichere führt von der Grütschalp zum Allmendhubel nach Blumenstein und dann zum Ziel nach Mürren. Die Verantwortlichen des Damenturnvereins Lauterbrunnen geben als den grössten Schatz ihres Ogi-Wegs das wunderschöne Panorama an. Beim Start auf der Grütschalp können sich Wanderer an einer Wegbeschreibungstafel orientieren und überdies liegen Flyers und Zettel auf. Auf dem Zettel können nach absolviertem Ogi-Weg der gewanderte Weg angekreuzt, sowie das Alter notiert werden. Die beim Bahnhof Mürren in eine bereitgestellte Urne geworfenen Zettel sollen monatlich dem Turnverband Berner Oberland (TBO) gemeldet werden. Bei dem TBO hofft man, mit den zusammengezählten Kilometern auf allen 20 Wegen mindestens einmal den Äquator zu umwandern.

Unterwegs auf dem «Ogi-Weg» von der Grütschalp nach Mürren. (Bild Bruno Petroni)

Der Turnverband Berner Oberland möchte die Bevölkerung im Rahmen des Internationalen Jahr des Sports – siehe auch TBO «Ogi-Wege» (Deeplink) – auf die sinnvollen und gesundheitlichen Aspekte des Breitensports Turnen aufmerksam machen. Der TBO habe den Aufruf von Uno-Botschafter, alt Bundesrat Adolf Ogi in die Tat umgesetzt. Gemeinsam mit den Turnvereinen im Berner Oberland seien mehrere Wegstrecken ausgewählt und diese als «Ogi-Wege» des Sports und der Freundschaft definiert worden: «Die Strecken sind familienfreundlich angelegt, so dass von den Kleinkindern bis zu den Grosseltern die Bewegung an der frischen Luft genossen werden kann.» 18 Turnvereine im Berner Oberland haben sich nach TBO-Angaben für dieses Projekt engagiert und über zwanzig Wegstrecken im Berner Oberland, in Zusammenarbeit mit den Berner Wanderwegen ausgeschildert.

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