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Grindelwald: Stieregghütte vorsorglich niedergebrannt
In Absprache mit den zuständigen Behörden und Sachverständigen hat der Regierungsstatthalter des Amtsbezirkes Interlaken verfügt, die nach einem Geländerutsch leerstehende und nicht mehr zu rettende Stieregghütte in Grindelwald niederzubrennen, was am Freitag, 3. Juni 2005 kurz nach 17 Uhr erfolgt sei.
md/pvr. Seit einigen Tagen bröckle die Moräne im Bereich der Stieregghütte bei Grindelwald – siehe auch Geländerutsch am Unteren Grindelwaldgletscher vom Dienstag, 31. Mai 2005 – immer weiter ab, heisst es in der Medienmitteilung. Der Abriss hat sich nach Angaben von Regierungsstatthalter Walter Dietrich nun bis fünf Meter unter die Hütte genähert und diese habe gedroht abzustürzen. Aus diesem Grunde sei in den letzten Tagen das Mobiliar und die Gerätschaften aus der Hütte entfernt und ins Tal gebracht worden. Nach Absprache mit Geologen, Vertretern der Gebäudeversicherung des Kantons Bern und den Gemeindebehörden habe der Regierungsstatthalter des Amtsbezirkes Interlaken aus Sicherheitsgründen verfügt, «dass die leerstehende und nicht mehr zu rettende Hütte durch Fachleute am Freitag, 3. Juni 2005 niederzubrennen sei, was kurz nach 17 Uhr erfolgte».
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