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Sonntag, 26. Juni 2005
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Am Greenfield-Festival auf dem Militärflugplatz Interlaken fotografierten Manuela Schmid und Tom Leuzinger.

Greenfield-Festival in Interlaken: «Green Day» und die «Toten Hosen» als Höhepunkte

Während drei Tagen, von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juni 2005 haben nach Angaben der Veranstalter vor 25'500 Besuchern «über 40 Bands der alternativen Rockszene» auf zwei Bühnen auf dem Flugplatz Interlaken gespielt. Rund die Hälfte aller Besucher sei mit dem öffentlichen Verkehr angereist: «Höhepunkte waren die Auftritte von Green Day und den Toten Hosen.» – Das Greenfield Festival 2006 soll vom 16. bis 18. Juni stattfinden.

Parkieren und Zelten unmittelbar neben dem Festivalgelände war kostenlos. Im Hintergrund ist – ebenfalls auf dem Gelände des stillgelegten Militärflugplatz Interlaken – der Mysterypark zu erkennen.

msr/pd/bns. Die Veranstalter ziehen über alle drei Tage gesehen eine positive Bilanz vom ersten Greenfield-Festival. Mit 25'500 abgesetzten Dreitagespässen seien die Erwartungen erfüllt worden: «Ein grosser Erfolg war die Integration der Gratisbahnfahrt ab allen Schweizer Bahnhöfen zum Festival und zurück in den Dreitagespass.» 50 Prozent der Besucher hätten dieses Angebot genutzt und seien mit dem öffentlichen Verkehr angereist: auf dem Festivalparkplatz seien 4600 Personenwagen und 400 Wohnmobile gezählt worden.

Adam Green.

Als Wermutstropfen bezeichnen die Veranstalter lediglich den Gewittersturm vom Freitagabend: «Das Wasser zerstörte das Equipment der Bands ‹Queens of the Stone Age› und «Nine Inch Nails» – siehe auch Greenfield-Festival Interlaken: Sturm verhinderte zwei Konzerte vom Samstag, 25. Juni 2005 – was einen Auftritt nach dem Sturm nicht mehr möglich machte.» Die Rückwand der Hauptbühne sei nur bis Windstärke 7 ausgelegt gewesen und habe deshalb dem Sturm bis zu Windstärke 11 nicht standgehalten, erlautete am Sonntagnachmittag an einer Medienorientierung. Als sich nach 19 Uhr abgezeichnet habe, dass der Sturm das Gelände erreichen würde, hätten die Veranstalter kurzfristig beschlossen, das nachfolgende Konzert der Band «Queens of the Stone Age» nicht beginnen zu lassen. Die Konzertbesucher seien von der Bühne aus entsprechend informiert worden: «Die Sicherheit der Festivalbesucher und der Künstler hatte bei diesem Entscheid Priorität; dank dem grossen Einsatz aller Helfer, Techniker und Stage-Mitarbeitern fand der erste Konzertabend mit dem Auftritt der ‹Toten Hosen› auf der Hauptbühne den Abschluss mit einem Höhepunkt.» Während dem Festival seien die Veranstalter im ständigem Kontakt mit den Behörden gestanden, was eine optimale Zusammenarbeit ermöglicht habe: «Grössere Probleme gab es gemäss der Polizei vor Ort keine, insbesondere im Verhältnis zur grossen Anzahl der Besucher.»

Das Publikum geht mit.

Die medizinische Versorgung durch den Platzarzt, die Sanitäter und Samariter auf dem Gelände beurteilen die Veranstalter als ausgezeichnet. Bis auf wenige Ausnahmen habe die medizinische Versorgung auf dem Festivalgelände geleistet werden können: «Einen grösseren Andrang gab es beim Gewitter vom Freitag, als mehrere Personen auf dem Weg zu den Unterständen Schnittwunden an den Füssen und Prellungen erlitten.» Einzelne Personen seien hospitalisiert worden: «Zwei Personen wurden wegen übermässigem Drogenkonsum zur Überwachung in Spitalpflege gebracht.»

 
«Green Day» – neben den «Toten Hosen» einer der Höhepunkte in Interlaken. – Rechts: Auch «Millencolin» wussten zu gefallen.

 

«Clawfinger» in voller Aktion. Bild rechts: Zak Tell.
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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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