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Der Gesamtarbeitsvertrag Zentralbahn ist unterzeichnet
Der anfangs Mai zwischen den Gewerkschaften und der zur Zentralbahn (ZB) fusionierten Brünigbahn und Luzern–Stans–Engelberg-Bahn (LSE) ausgehandelte Gesamtarbeitsvertrag ist laut einer Medienmitteilung am Montag in Stans unterzeichnet worden.
Zur Zentralbahn fusioniert: Umgespritztes Rollmaterial der vormaligen Brünigbahn im Bahnhof Meiringen. (Archivbild Peter Schmid)
pd/bns. Am 2. Mai hätten sich die Gewerkschaften Transfair und Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonalverband (SEV) – siehe auch Gesamtarbeitsvertrag Zentralbahn ausgehandelt vom Mittwoch, 4. Mai 2005 – mit der Geschäftsleitung der Zentralbahn AG über die künftigen Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter der Zentralbahn geeinigt, wird in einer Medienmitteilung erinnert: «Nachdem diese nun zwischenzeitlich genehmigt wurden, stand der feierlichen Unterzeichnung der Vereinbarung nichts mehr im Wege; die Sozialpartner trafen sich am Montag, 20. Juni, im historischen Rathaus zu Stans.»
«Mit dem Zusammenschluss der Brünigbahn mit der Luzern–Stans–Engelberg-Bahn (LSE) war von Anfang an klar, dass nur ein gemeinsamer Gesamtarbeitsvertrag Sinn machte», verlautet dazu im weiteren: «Es war allen Partnern auch bewusst, dass diese Verhandlungen sehr schwierig würden.» Für einen schnellen Durchgang sei die Ausgangslage zu unterschiedlich gewesen: «Die Verhandlungen waren denn auch tatsächlich sehr anspruchsvoll – für alle Beteiligten; die gegenseitigen Interessen wurden im Verlauf der intensiven Gespräche immer transparenter, klarer und damit auch verhandelbar.» Dank den kooperativen Verhandlungen gebe es nun einen guten Gesamtarbeitsvertrag, hinter dem alle stehen könnten: «Dieser GAV muss nun aber auch gelebt werden und die unterzeichnenden Partner wünschen sich, dass die Erwartungen und die Ziele in dieses Dokument erfüllt werden, damit sich die Zentralbahn zum innovativen und konkurrenzfähigen Unternehmen entwickeln kann, das uns auch langfristig Arbeitsplätze sichert.»
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