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Freitag, 6. Mai 2005
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«Kulinarischer Höhepunkt» auf dem Jungfraujoch. Von links nach rechts: VWK-Direktor Norbert Riesen und der Marketingexperte Othmar Rütsche sowie das von Barbecue-Weltmeister Hansruedi Wälchli (rote Mütze) angeführte «World Barbecue Team Switzerland» (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

Interlaken zur «Barbecue-Hochburg 2005» erklärt

Der vom 10. bis 12. Juni 2005 inzwischen zum drittenmal in Interlaken veranstaltete «World Barbecue Gold Cup» wechselt – unter anderem um die Anlagen und Bepflanzungen zu schonen – vom Kursaalpark ins Bödelibad. Im Vorfeld des Anlasses wurde Interlaken an einer Medienorientierung auf dem Jungfraujoch zur «Barbecue-Hochburg 2005» ausgerufen.

Das «World Barbecue Team Switzerland» auf dem Jungfraujoch bei der Zubereitung von Spareribs.

ds/pvr. Für die Verlegung des Austragungsplatzes ins Bödelibad – zweimal fand der «World Barbecue Gold Cup» in Spiez statt und wird nun bereits zum dritten Mal in Interlaken durchgeführt – nannte der Marketingexperte Othmar Rütsche gegenüber den «Berner Oberland News» verschiedene Gründe: Erstens sei der Kursaalpark halt wirklich ein Park und es sei von den Zuschauern wie auch von den  Teilnehmerteams her nicht immer einfach gewesen die vielen blühenden Pflanzen zu schützen. Zweitens sei der Platz für das Festzelt zwischen dem Casino-Kursaal und der Thujahecke zu knapp gewesen. Demgegenüber stünden im Bödelibad bei der Goldey Promenade – die Idee für den neuen Standort stamme von Pedro Hubacher (Manager Event Services Tourismusorganisation Interlaken (TOI)) – 8000 Quadratmeter zur Verfügung. Sollte das Wetter schlecht sein, könne auch die angrenzende Halle miteinbezogen werden. Der Badebetrieb soll durch den «World Barbecue Gold Cup» nicht gestört werden. Wichtig sei aber, dass diese Veranstaltung öffentlich und für jedermann kostenlos zugänglich sei. Laut Pedro Hubacher bezahlt die Tourismusorganisation Interlaken (TOI) nichts an die Veranstaltung, doch seien letztes Jahr Dienstleistungen von 322 Arbeitsstunden von der TOI, 300 Stunden von der Gemeinde und 250 Arbeitsstunden von Pedro Hubacher geleistet worden. Unterstützt wird der «World Barbecue Gold Cup» auch von der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland (VWK); das Finanzcontrolling obliegt VWK-Direktor Norbert Riesen.

Auf drei verschiedenen Höhenstufen – Talboden, Kleine Scheidegg (Bild) und, Jungfraujoch konnten an der «Swiss Wine Bar» Spitzenweine degustiert werden.

Auf dem an der Medienorientierung vom Mittwoch auch zum «kulinarischen Höhepunkt» erklärten Jungfraujoch (3454 Meter über Normalnull) führte Barbecue-Weltmeister Hansruedi Wälchli vom «World Barbecue Team Switzerland » aus, dass auch dieses Jahr wieder auf Qualität gesetzt und nur Schweizer Produkte verwendet würden. Wiederum nähmen Teams aus Polen, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Amerika und der Schweiz teil. Neben den Wettkämpfen um den «World Barbecue Gold Cup 2005» am Samstag, 11. Juni und Sonntag 12. Juni stehen am Sonntag nach Angaben des Branchenverbandes «Schweizer Wein» auch 200 Schweizer Weine an einer «Swiss Wine Bar» zur Degustation bereitstehen. Am Freitag, 10. Juni stehe der von «Schweizer Fleisch», der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft inzwischen zum vierten Mal organisierte «Barbecue Day» auf dem Programm. Der «Barbecue Day» mit Fachvorträgen und Workshops stehe unter dem als provokativ bezeichneten Titel «Und wo bleibt Ihr Umsatz?» ganz im Zeichen eines Weiterbildungskurses für Berufsleute aus der Gastronomie und fleischverarbeitendem Gewerbe.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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