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Sonntag, 29. Mai 2005
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«Gemeinsam Brücken bauen» – eine Bilanz

Das rund zwei Jahre zuvor auf dem Bödeli lancierte Projekt «Gemeinsam Brücken bauen» der Arbeitsgruppe «Brücken» ist im vergangenen Herbst abgeschlossen worden. Die seit dem Frühjahr 2001 bestehende Gruppe «Brücken» soll aber auch nach diesem Projekt weiterbestehen.

Aktive aus verschiedenen Projekten, von links nach rechts Adriano Brun, Jennifer Schalbetter, Helen Streun, Rrezard Avdyli, Ardian Recica, Fatmir Mujaj, Nöldy Baumann, Franco Lucio, Sabina Stör, Michael Maropulos, Pajtim Bajrami und Patricia Schafroth. (Bild Dora Schmid-Zürcher)

ds/bns. Gemeinsam mit Projektbeteiligten hielt Sabina Stör, die Koordinatorin der Arbeitsgruppe «Brücken» im Rahmen eines kleinen Aperos Rückblick auf die verschiedene Aktivitäten zu den Themen Gewalt, Rassismus und Menschenrechte. Zu den Teilprojekten der seit Frühjahr 2001 bestehenden Arbeitsgruppe «Brücken» – siehe auch Wo drückt die jungen Leute der Schuh? / Öffentliche Veranstaltung «Gemeinsam gegen Gewalt» vom Montag, 29. April 2002 – hätten der Weg der Menschenrechte, Ferienpassaktivitäten, eine «Klartext»-CD oder Workshops rund um die Kinderrechte gehört. Rund 200 Leute waren nach Angaben von Sabina Stör aktiv beim Projekt an den Aktivitäten beteiligt, die mit dem Spruchwettbewerb an der Interlakner Gewerbeausstellung (IGA) begonnen hätten. Im weiteren seien über eine CD «Klartext»-Aktivitäten erschienen. Noch immer sichtbar seien die Tafeln am Weg der Menschenrechte in Interlaken (siehe auch «Weg der Menschenrechte» in Interlaken eröffnet vom Sonntag, 27. April 2003). Abgeschlossen worden sei das Projekt «Gemeinsam Brücken bauen» im letzten Herbst nach rund zwei Jahren mit Aktivitäten zum Kinderrecht, wobei Videos und Fotos erstellt worden seien und eine Zeitungsgruppe eine Zeitungsseîte herausgegeben habe. Von der Videogruppe gebe es als Resultat eine DVD mit dem Titel «Hip Hop gegen Gewalt». Bei diesem im Rahmen eines Workshops zu den Kinderrechten entstandenen Film hätten direkt betroffene Kinder aus anderen Ländern selber mitbestimmen und mitgestalten können. Aus all diesen Resultaten wurde laut Sabina Stör eine Unterrichtshilfe für Lehrkräfte zusammengestellt zum Thema «Kinderrecht – Menschenrecht» die im Zusammenhang mit dem «Weg der Menschenrechte» stünden. Dies werde der nachhaltigste Projektteil sein, der weiterlaufe, da die Bewilligung bis Ende 2010 gelte. Als ein weiterer Schritt soll der Weg der Menschenrechte beim Tourismus verankert werden: «Die Gruppe ‹Brücken› ist mit der Tourismusorganisation Interlaken (TOI) im Gespräch und bereits ist dieser Weg mit der TOI-Webseite verlinkt.» Der Weg der Menschenrechte sei dreisprachig und eigne sich deshalb auch für Touristen um ihn begehen zu können und sich Gedanken über die universellen Rechte zu machen.

Die Gruppe «Brücken» wird laut Sabina Stör auch nach dem Projekt «Gemeinsam Brücken bauen» weiterbestehen: «Wir werden weiter Aktivitäten machen, es gibt bereits weitere Projekte zum Beispiel im Rahmen der Interlatina über Koka und Kokain, das stark im Zunehmen ist.» Als nächstes stünden unter anderem eine Podiumsdiskussion und eine Nachtvorführung im Kino an: «Wir möchten nach wie vor eine Stelle sein, bei der man für Vermittlungstätigkeit anfragen kann – Vermittlung zwischen verschiedenen Parteien im Zusammenhang mit Gewalt, wobei wir mithelfen können einen Weg zu finden Sachen zu regeln, zusammen zu diskutieren und zusammen Lösungen zu entwickeln.» Die Bereitschaft zum Vermitteln müsse jedoch bei den verschiedensten Beteiligten vorhanden sein.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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