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Samstag, 7. Mai 2005
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Vorerst hat das Floss im Naturstrandbad Burgseeli am Eröffnungstag noch allein diesem Erpel gehört ... (Bilder Dora Schmid-Zürcher)

Etwas kühler Auftakt zur Badesaison am Burgseeli

Trotz ein paar Sonnenstrahlen und bei einer Wassertemperatur von immerhin an die 16 Grad Celsius – dank einigen vorangegangenen wärmeren Tage erheblich höher als die Lufttemperatur von rund 10 Grad Celsius – hat das Naturstrandbad Burgseeli in Ringgenberg-Goldswil bei der Eröffnung der diesjährigen Saison am Samstagvormittag nicht gerade Scharen von Badelustigen angelockt.

Hans Nufer und seine Ehefrau Margaretha.

ds/S. Auch der 85jährige Hans Nufer aus Wetzikon im Zürcher Oberland, der als Kind öfters bei seinem Grossvater, dem damaligen Posthalter Ulrich Nufer in Ringgenberg die Ferien verbracht hatte, verzichtete am Samstag auf einen Sprung ins kühle Nass. Ansonsten gab es für Hans Nufer neben Verwandtenbesuchen in Ringgenberg «Burgseeli pur»: Zum Geburtstag von seinem Sohn Jürg eingeladen, übernachtete Hans Nufer mit Ehefrau Margaretha nicht nur im Hotel-Restaurant Burgseeli mit Aussicht auf das idyllische Gewässer – als erster Gast in dieser Saison liess er es sich auch nicht nehmen, am Samstagvormittag zur Eröffnung der Badesaison im Naturstrandbad an der Stätte von Jugenderinnerungen einen Augenschein zu nehmen. Sein Vater Hans hatte noch in Ringgenberg die Schule besucht und war dann später nach Bern gezogen. Grossvater Ulrich Nufer war damals dabei als im Jahr 1932 anstelle der Seebadeanstalt das Naturstrandbad Burgseeli gewählt wurde. Auch schon vor über 70 Jahren wurde für Zucht und Ordnung gesorgt, etwa mit der vom Verkehrsverein im Jahr 1932 erlassenen und in der «Geschichte und Volkskunde Ringgenberg-Goldswil» festgehaltenen Bade-Ordnung: «Die Badenden sind gebeten, sich den Verordnungen der Aufsicht zu unterziehen. Zuwiderhandelnde und Gäste, die sich nicht einwandfrei kleiden und benehmen, werden aus dem Bad gewiesen ... Unbefugtes Betreten und mutwillige Beschädigungen werden der Polizei angezeigt ... Das Betreten des Strandbades vom See her ist nur gegen Bezahlung gestattet. ... Das Verunreinigen der Kabinen, des Bassins und der Anlagen ist strengstens untersagt. Ebenso der Gebrauch von Seife im Bassin. Papierabfälle, Fruchtschalen etc. sind in die bereitstehenden Behälter zu werfen.»

Bademeister Hanspeter Winkler hat das Kinderplanschbecken auf Hochglanz gebracht.

Die am Samstag eröffnete Badesaison – siehe auch Auf Schulreise gratis ins Naturstrandbad Burgseeli vom 12. April 2005 – dauert bis zum Bettag am 18. September 2005. Um den Bekanntheitsgrad des Naturstrandbades Ringgenberg-Goldswil – siehe auch «Baden zwischen Enten und Seerosen / Swim Amongst Ducks and Water Lilies» – bei Badelustigen und Sonnenhungrigen noch weiter zu steigern, wird in dieser Saison Schulen im Klassenverband freier Eintritt gewährt. Die regulären Preise für Einzeleintritte, Abonnements und Saisonkarten bleiben laut einer Medienmitteilung des Verkehrsbüros Ringgenberg ebenso wie die Öffnungszeiten unverändert.

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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag, 14. November 2004




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