|
Buslinien an der Lenk: Der neue Betreiber ist die Autoverkehr Frutigen–Adelboden AG
aid. Die Autoverkehr Frutigen–Adelboden AG (AFA) betreibt ab 11. Dezember 2005 die Buslinien an der Lenk. Das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern und die Gemeinde Lenk haben laut einer Medienmitteilung dem Unternehmen den Zuschlag erteilt: «Die AFA hat das wirtschaftlich günstigste Angebot mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis eingereicht.»
Das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr Bern habe im Dezember 2004 die beiden Ortsbuslinien Lenk Bahnhof–Simmenfälle und Lenk Bahnhof–Bühlberg zeitgleich mit acht von der Gemeinde Lenk und Dritten finanzierten Angeboten ausgeschrieben, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Mit dieser koordinierten Ausschreibung suchten die Besteller nach günstigeren Offerten dank Synergien im Betrieb und nach Leistungsverbesserungen für die Fahrgäste.»
Bis zum Eingabetermin Mitte März 2005 – die Konzessionen aller Buslinien in der Region laufen laut Medienmitteilung im Dezember 2005 aus – seien beim Amt für öffentlichen Verkehr für die beiden Linien Lenk Bahnhof–Simmenfälle und Lenk Bahnhof–Bühlberg Offerten von vier Transportunternehmungen (Autoverkehr Spiez–Krattigen–Aeschi AG, Autoverkehr Frutigen–Adelboden AG, Postauto Regionalzentrum Berner Oberland und der bisherige Betreiber LVB Lenker Verkehrsbetriebe GmbH) eingegangen. Das Amt für öffentlichen Verkehr habe die Offerten geprüft und nach folgenden Kriterien bewertet:
– Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrags und aller gesetzlichen Bestimmungen, Anerkennung der verlangten Fahrausweise, CRT-Partikelfilter für Standardfahrzeuge ab Jahrgang 2000 (Musskriterien).
– Preis (40 Prozent).
– Angebotskonzept (20 Prozent).
– Fahrgastinformation; Fahrausweissortiment; Marktauftritt; Zweckmässigkeit und Benutzerfreundlichkeit der Fahrzeuge; Aus- und Weiterbildung des Personals; Anschlusssicherung (zusammen 20 Prozent).
– Ökologische und nachhaltige Leistungserbringung; Zusammenarbeit mit Kanton, Gemeinde und Transportunternehmungen; Verfügbarkeit des Reservefahrzeugs; Erfahrung im öffentlichen Verkehr, Orts- und Marktkenntnis (zusammen 20 Prozent).
Das Angebot der AFA erzielte laut Medienmitteilung das beste Preis-/Leistungsverhältnis und liege in der Nutzwertanalyse klar vor der Postauto-Offerte und der Offerte des bisherigen Betreibers Lenker Verkehrsbetriebe GmbH (LVB): «Die Offerte der Autoverkehr Spiez–Krattigen–Aeschi AG verletzte ein Musskriterium und fiel aus der Bewertung.» Nach Ablauf der 30tägigen Beschwerdefrist sollen Einzelheiten bereinigt und in einer Vereinbarung zwischen AFA und dem Kanton Bern festgehalten werden: «Das Gesetz schreibt vor, dass die AFA dem Personal des heutigen Betreibers Stellen zu Bedingungen des Gesamtarbeitsvertrages anbietet, soweit dies für den Betrieb der übernommenen Buslinien nötig ist.»
| Berner Oberland News |
|
|
Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7 |
|
| Für den Inhalt von verknüpften externen Websites (Links) beziehungsweise für die darauf von Dritten angebotenen Informationen, Produkte und Dienstleistungen übernehmen die «Berner Oberland News» keine Verantwortung. |
|