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Umfahrung Emdthal: Spatenstich erst im Herbst
Wegen der noch laufenden Referendumsfrist kann die für den 7. Juni 2005 angekündigte Spatenstichfeier zur Umfahrung Emdthal nicht wie vorgesehen durchgeführt werden. Sie muss laut einer Medienmitteilung in den Herbst verschoben werden – sofern kein Referendum ergriffen wird.
aid/bns. Sollte die Referendumsfrist unbenutzt verstreichen, werde mit den effektiven Strassenbauarbeiten wie vorgesehen unmittelbar nach Ablauf der Referendumsfrist begonnen, heisst es in der Medienmitteilung: «Die Spatenstichfeier wird aus terminlichen Gründen einen Monat später am Freitag, 21. Oktober 2005 stattfinden.» Die Inbetriebnahme der neuen Umfahrungsstrasse sei von der Verschiebung der Spatenstichfeier nicht tangiert und soll wie vorgesehen im Jahr 2008 erfolgen.
In der Aprilsession habe der Grosse Rat – siehe auch Bericht Kredit für die Umfahrung Emdthal bewilligt vom Mittwoch, 20. April 2005 – den Kredit für den Bau der Umfahrung Emdthal mit grossem Mehr angenommen, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Auf Grund der langen Vorgeschichte des Projektes und der Erwartungen der Bevölkerung wollte der Kanton möglichst rasch mit den Vorbereitungen zum Bau beginnen.» Die Spatenstichfeier sei daher für den 7. Juni 2005 vorgesehen gewesen: «Aus Rücksicht auf die Opposition gegen das Projekt, welche sich mit einer vom Grossen Rat abgelehnten Motion nochmals deutlich zu Wort meldete, wird die Feier jedoch verschoben – bis zum 19. September kann nämlich das fakultative Referendum ergriffen werden.»
Die 3,7 Kilometer lange Umfahrungsstrasse – siehe auch Regierungsrat beantragt Kredit von 14,1 Millionen Franken vom Mittwoch, 26. Januar 2005 – soll ohne drei ursprünglich geplante Tunnels erstellt werden. Mit 26,1 Millionen Franken übernehme der Bund den grössten Anteil an den gesamten Baukosten von 43,2 Millionen Franken. Der Gemeindebeitrag belaufe sich auf 427'000 Franken. Dem Kanton verblieben rund 16,6 Millionen Franken; davon seien bereits 2,5 Millionen Franken für die Projektierung ausgegeben worden.
| Berner Oberland News |
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